Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Wie der Vater, so der Sohne/ Polizei macht mutmaßlichen Drogenhändler dingfest

Darmstadt (ots) - Zivilfahnder des Polizeipräsidiums Südhessen konnten am Freitagmittag (27.1.2012) einen mutmaßlichen Drogenhändler im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr ziehen. Sowohl im Wagen des Mannes als auch in dessen Wohnung wurden die Beamten fündig und beschlagnahmten fast vier Kilogramm Rauschgift, Waffen sowie umfangreiches Beweismaterial. Die Ermittlungen dauern an.

Der neunzehnjährige Autofahrer geriet gegen 13 Uhr auf der Autobahn 5 ins Visier der Beamten. Die Fahnder hatten dabei offensichtlich den richtigen "Riecher", sich das Fahrzeug samt seiner zwei Insassen einmal näher zu betrachten. Als dem Mann Anhaltesignale gezeigt wurden, öffnete dieser die Fahrertür seines Kleinwagens und schmiss "zwei weiße Klumpen auf die Fahrbahn", so die Beamten in ihrem Bericht. Den wachen Augen der Beamten entging dieses jedoch nicht. Sie konnten in der Folge sowohl das Fahrzeug stoppen als auch die daraus hinausgeworfenen Klumpen sichern. Der Grund für den vergeblichen Entsorgeversuch war rasch klar: Bei den beiden sichergestellten Klumpen handelte es sich um insgesamt fast 100 Gramm Rohopium. Sowohl beim Fahrer als auch bei dessen Begleiter klickten die Handschellen. Im Rahmen der Ermittlungen zeigte sich denn auch, warum der Neunzehnjährige die komplette Fahrertür öffnete, um den für die Beamten deutlich sichtbaren Entsorgungsversuch zu unternehmen: Der Fensterheber des Autos war defekt, so dass der Mann angesichts der drohenden Festnahme wohl keine andere Möglichkeit mehr sah, als die Drogen auf diesem Wege zu "entsorgen".

Auch im Rahmen der folgenden, richterlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung in Darmstadt wurden die Beamten mehrfach fündig: Neben weiteren 2,3 Kilogramm Rohopium und 500 Gramm Amphetaminen konnten die Polizisten auch eine Schreckschusswaffe, mehrere teils verbotene Messer und umfangreiches Beweismaterial auffinden und sicherstellen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen iranischen Staatsangehörigen, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geriet. Er wurde am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Im Gefängnis könnte es bald zu einer ungeplanten Familientreffen kommen: Der Vater des jungen Mannes sitzt derzeit ebenfalls in Haft, der Grund: Drogenhandel in nicht geringer Menge.

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