Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Südhessen: "Einbruch? Nicht bei mir!"/ Polizei ab 20.10.2011 auf Präventionstour durch Südhessen

Präventionsmobil der Hessischen Polizei

Südhessen: (ots) - Nun ist sie wieder da, die Zeit, in der es abends spürbar früher dunkel wird und sich Langfinger vermehrt in Wohngebieten zu schaffen machen. Wie schwer die Erfahrung wiegt, Opfer eines Einbruchs geworden zu sein, weiß die Polizei nur allzu gut: Menschen, bei denen eingebrochen wurde, leiden noch lange unter dem Gefühl, dass Fremde in der Wohnung waren und diese durchwühlt haben. Das bei Einbruchsopfern zurück bleibende Unsicherheitsgefühl und die Angst, dass der Täter noch mal wieder kommen könnte, wiegen dabei meist schwerer, als der materielle Verlust.

Dabei haben die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Südhessen die Tatorte und Einbruchszahlen fest im Blick. "Wir haben den Einbrechern in der zurückliegenden Zeit mit vielfältigen Maßnahmen das Leben ziemlich schwer gemacht und wir werden alles daran setzen, dass das auch so bleibt!", sagt Bernd Denninger von der Abteilung Einsatz beim Polizeipräsidium Südhessen. Der Leitende Polizeidirektor weiß, dass in der Kette der polizeilichen Bemühungen auch die Vorbeugung ein sehr wichtiges Glied ist. "Wer informiert ist, wie er sich wirkungsvoll vor Einbrüchen und anderen Straftaten schützen kann, der wird selbst nicht so leicht zum Opfer", sagt Denninger. Die Arbeit der Täter soll möglichst unattraktiv und die Gefahr ihrer Entdeckung erhöht werden.

Vor diesem Hintergrund startet die Polizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen am Donnerstag, den 20. Oktober 2011, eine mehrtägige Aufklärungsaktion mit dem Präventionsmobil der Hessischen Polizei. Im Rahmen einer Rundreise machen die Beamtinnen und Beamten in mehreren südhessischen Kommunen Station und stellen dabei die Möglichkeiten eines wirksamen Schutzes von Haus und Wohnung vor. "Wir zeigen in unserem Präventionsmobil eine Vielzahl technischer Lösungen, aber auch schon kleine Verhaltensänderungen und ein gutnachbarschaftliches Miteinander können zur wirksamen Erhöhung des Einbruchschutzes beitragen", sagt Beratungsstellenleiter Hans-Peter Kleinhanß und lädt dazu ein, ihm und seinen Kollegen einen Besuch abzustatten, um sich unverbindliche und kostenlose Tipps zu holen.

Der Hauptkommissar weist außerdem darauf hin, wie wichtig es ist, dass Bürgerinnen und Bürger verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei melden: "Zeigen Sie Zivilcourage, helfen sie uns und scheuen Sie sich nicht, jederzeit die Notrufnummer 110 zu wählen, wenn ihnen etwas Außergewöhnliches auffällt!" Niemand müsse sich Sorgen machen, wenn er mit seinem seriösen Hinweis vielleicht einmal daneben liegt. Die Beamten seien für jeden Tipp aus der Bevölkerung dankbar und würden dem auch nachgehen. Durch gemeinsames Agieren von Bürgern und Polizei könne Ganoven nicht nur schnell das Handwerk gelegt und sie im Idealfall auf frischer Tat festgenommen werden. Es führe bei potentiellen Tätern auch zu Verunsicherung und dem Rückgang von Tatgelegenheiten, wenn die Bevölkerung sehr aufmerksam sei, gibt Kleinhanß zu bedenken.

Hier die Termine und Standorte des Präventionsmobils der Polizei:

Donnerstag, 20.10.2011, 13 - 17 Uhr: Dieburg, Marktplatz Freitag, 21.10.2011, 13 - 17 Uhr: Groß-Gerau, Marktplatz Montag, 24.10.2011, 13 - 17 Uhr: Heppenheim, Parkhof Dienstag, 25.10.2011, 13 - 17 Uhr: Darmstadt, Luisenplatz Mittwoch, 26.10.2011, 13 - 17 Uhr: Erbach, Schlossplatz Donnerstag, 27.10.2011, 13 - 17 Uhr: Groß-Umstadt, Marktplatz

Während das Präventionsmobil in Dieburg (20.10.) und Groß-Umstadt (27.10.) steht, werden zudem Beamtinnen, Beamte und die freiwilligen Polizeihelfer aus Dieburg und Groß-Umstadt in den Wohngebieten unterwegs sein. Dort werden sie Informationsmaterial verteilen und den Bürgerinnen und Bürgern als zusätzliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Wer keine Zeit findet, sich am Beratungsmobil der Polizei zu informieren, der kann Informationen zu allen Themen der Kriminalprävention auch direkt bei der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen (Orangerieallee 12, 64285 Darmstadt, Tel. 06151/969-4030, Email: Beratungsstelle.PPSH@Polizei.Hessen.de) anfordern. Infos und Downloadmöglichkeiten gibt es darüber hinaus im Internet unter www.polizei-beratung.de.

ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
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