Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Mit hoher Geschwindigkeit und über rote Ampeln geflüchtet
Vier Jugendliche in unterschlagenem Auto festgenommen

    Darmstadt (ots) - Mehrere Polizeistreifen haben in der Nacht zum Donnerstag (10.9.09) nach einer Verfolgungsfahrt durch die Darmstädter Innenstadt einen mit vier Jugendlichen besetzten Mercedes in der Roßdörfer Straße gestoppt. Die in Langen und Dietzenbach wohnenden Jugendlichen wurden festgenommen. Eine Polizeistreife wollte das Fahrzeug gegen 1.30 Uhr in der Bismarckstraße einer Kontrolle unterziehen, da die amtlichen Kennzeichen zweifelsfrei nicht für einen Mercedes, sondern einen Renault Twingo ausgegeben wurden. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen, gab Gas und versuchte mit einer Geschwindigkeit bis zu 140 km/h zu flüchten. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln und brachte auch mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Diese mussten stark abbremsen mussten, um einen Unfall zu vermeiden. In der Roßdörfer Straße konnte das Fahrzeug unter Einbindung weiterer Polizeistreifen gestoppt werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Halter des Autos und Stiefvater einer der Insassen, am späten Mittwochabend (9.9.09) Strafanzeige wegen der Unterschlagung des Wagens bei der Polizei in Dietzenbach erstattet hatte. Am Mercedes waren von den Jugendlichen die vom Auto der Tante des 16-jährigen Fahrers entwendeten amtlichen Kennzeichen angebracht worden. Die Originalkennzeichen wurden von den Beamten im Kofferraum aufgefunden. Der Mercedes und die amtlichen Kennzeichen wurden sichergestellt. Drei der vier Jugendlichen sind bereits mehrfach polizeilich auffällig geworden. Gegen sie wurde wegen Unterschlagung, Diebstahl und Urkundenfälschung Strafanzeige erstattet. Gegen den 16-jährigen Fahrer auch wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Eltern überstellt. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die gefährdet wurden, sich mit der Polizeiautobahnstation Südhessen (Telefon 06151/87560) in Verbindung zu setzen.


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