Polizeipräsidium Südhessen

SHPP-GG: Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses
Bewohner evakuiert
Haus derzeit nicht mehr bewohnbar

    Kelsterbach (ots) - Am 02.09.2009, um 00:25 Uhr, musste die Feuerwehr wegen eines Kellerbrandes in einem Mehrfamilienhaus in die Waldstraße ausrücken. Im Keller wurde ein sogenannter Vollbrand eines Raumes festgestellt. Neben der Brandbekämpfung mussten einige Bewohner des Hauses - andere hatten das Haus bereits selbständig verlassen - durch das stark verrauchte Treppenhaus evakuiert werden. Polizei und Feuerwehr mussten sicherstellen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Derzeit ist das Haus nicht bewohnbar. Von den insgesamt 26 Hausbewohnern befanden sich 6 im Urlaub; 7 wurden auf Veranlassung des alarmierten und am Brandort anwesenden Bürgermeisters Manfred Ockel notdürftig in einem Hotel untergebracht, die weiteren Bewohner kamen bei Verwandten und Freunden vorübergehend unter. Vier Feuerwehrleute und zwei Hausbewohner erlitten leichte Rauchgasintoxikationen, davon musste ein Feuerwehrmann stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. In mittelbarer Nähe des Brandortes hatten Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes einen Sammelpunkt zur vorübergehenden Betreuung der Hausbewohner eingerichtet, wo auch Getränke ausgegeben wurden. Desweiteren waren 7 Rettungstransportwagen und 2 Notarztwagen, darunter ein Leitender Notarzt, im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr wurden vor Ort wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung untersucht, die Werte waren aber glücklicherweise in Ordnung. Wegen Aufräumarbeiten musste der Straßenteil vom Stromnetz genommen. Eine Radiowarnmeldung wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung veranlasst. Der entstandene Sachschaden ist erheblich; eine Schadenssumme kann noch nicht beziffert werden. Ein Nachbarhaus wurde durch die starke Rauchentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, die Bewohner dieses Hauses konnten aber nach kurzfristiger Räumung in ihren Wohnungen verbleiben. Die Brandursache muss noch erforscht werden. Der Brandort wurde polizeilich beschlagnahmt.


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