Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: 83-jähriger Mann setzt sich erfolgreich gegen Zetteltrickdiebe zur Wehr
Polizei warnt: Niemals Fremde in die Wohnung lassen!

    Darmstadt (ots) - Zwei junge Frauen sind am Donnerstagmorgen (18.6.09) von dem 83-jährigen und gehbehinderten Wohnungsinhaber erfolgreich aus dessen Wohnung vertreiben worden. Die beiden "Damen" waren an der Wohnungstür in der Inselstraße erschienen und hatten nach einem Zettel und einem Stift gefragt, mit dem Ziel in die Wohnung zu gelangen (so genannter Zetteltrick). Der 83-Jährige kannte diesen Trick aber (wir haben mehrfach und ausführlich über diesen andere Tricks berichtet) und wollte die Tür wieder schließen. Das hielt die beiden aufdringlichen Frauen aber nicht ab. Sie drückten gegen die Tür und versuchten sich in der Wohnung breit zu machen. Der Mann setzte sich daraufhin mit seinem Gehstock zur Wehr und schlug sie erfolgreich in die Flucht. Die Frauen flüchteten aus dem Haus, denn der 83-Jährige hatte - wie sicher von den Täterinnen erwartet - gleich zum Telefon gegriffen und die Polizei verständigt. Die Polizei fahndete sofort mit mehreren Streifen, bislang aber noch ohne Erfolg. Die Frauen sollen unter dreißig Jahre alt, "korpulent und gut aussehend" sein. Sie trugen Röcke und Blusen. Hinweise bitte an das Kommissariat 24 im Polizeipräsidium (Telefon 06151/969-0).

    So glücklich wie dieser Fall, enden leider nicht alle Fälle. Zwar ist die Darmstädter Bevölkerung auch durch Veröffentlichungen in den Medien sehr sensibel geworden, doch gibt es leider immer mal wieder Einzelfälle, in denen Trickdiebe oder Trickbetrüger meist bei älteren Menschen an ihr Ziel gelangen. Deshalb eine dringende Bitte der Polizei: Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus oder gar in die Wohnung! Schauen Sie nach, wer Draußen steht! Nutzen Sie Gegensprechanlagen, Türspione und Sicherungsketten. Wenden Sie sich immer sofort an die Polizei (Notruf 110) und teilen Sie den Beamten Ihre Beobachtungen mit. Weitere Tipps gibt es bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Telefon 06151/969-4030) oder im Internet unter www.polizei-beratung.de


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