Polizeipräsidium Südhessen

PPSH-ERB: Odenwaldkreis - Schlag gegen den Drogenhandel

    Odenwaldkreis (ots) - In Erbach gemeldet, in Darmstadt wohnend und jetzt in Weiterstadt sitzend! So erging es in der letzten Woche einem Rauschgiftdealer, der maßgeblich für die Beschaffung von illegalen Betäubungsmitteln für den südhessischen Raum verantwortlich war. Nach mehrmonatigen Ermittlungen konnte die Odenwälder Polizei jetzt sieben Männer im Alter von 28 bis 32 Jahren festnehmen und 2,6 Kilo Haschisch mit einem Straßenverkaufswert von ca. 18000 Euro sowie 4800 Euro Bargeld und diverse BTM-Utensilien beschlagnahmen. 1,2 Kilo der gesamten beschlagnahmten Menge fand die Polizei in Höchst. Von den jetzt Festgenommenen kommen drei der Täter aus dem Odenwaldkreis. Nur einer der Festgenommenen ist bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Unter den festgenommenen ist auch eine Frau. Mit der Festnahme der Tatverdächtigen hat die Polizei nun einen weiteren wichtigen Transportweg von illegalen Betäubungsmitteln in den Odenwald unterbrochen. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen kann die Polizei dem Hauptbeschuldigen den Einfuhrschmuggel von Holland nach Deutschland und illegalen Betäubungsmittelhandel in großem Stil nachweisen. Bereits im ersten Halbjahr gelang es der Odenwälder Polizei im Rahmen des aktuellen Ermittlungsverfahrens 1,2 Kilo Haschisch und Marihuana (Straßenverkaufswert ca. 7000 Euro) zu beschlagnahmen.  Mit den jetzt abgeschlossenen Ermittlungen und der beschlagnahmten Menge von Betäubungsmitteln hat die Polizei verhindert, dass aus dem Haschisch ungefähr 12500 Joints gedreht werden wären. Viele Konsumenten von Haschisch, einem Cannabisprodukt, sind sich nicht über die Risiken des Konsums bewusst. Diese Risiken reichen von der psychischen Abhängigkeit über Persönlichkeitsveränderungen, erhöhtes Krebsrisiko bis hin zum "flash back", dem unerwarteten Auftreten von Rauschsymptomen als Folge einer mehrtägigen Abbauphase des Wirkstoffes THC im Körper.


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