Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: GirlsDay im Polizeipräsidium Südhessen

Abschlußbild vor dem Polizeipräsidium in Darmstadt

    Darmstadt (ots) - Obwohl gut ein Drittel des Polizeinachwuchses weiblich ist, gelten wir immer noch als typischer Männerberuf, so der Originalton von Polizeihauptkommissar Frank Dingeldey vom Polizeipräsidium Südhessen. Als Einstellungsberater war er für die Durchführung des GirlsDay  verantwortlich, er wurde dabei tatkräftig von Kriminalkommissar-Anwärterin  Sina Schäfer unterstützt.

    Mit 60 Mädchen und 2 Buben aus den unterschiedlichsten Regionen war die Veranstaltung sehr gut besucht, alle waren sehr daran interessiert die Arbeit der Polizei genauer kennen zu lernen.

    Der neue Polizeivizepräsident Uwe Brunnengräber begrüßte die Teilnehmer und spornte die Gruppe an möglichst viele Fragen zu stellen. Anschließend berichtete die "Auszubildende" Sina Schäfer über ihre bisherigen Erfahrungen bei der Hessischen Polizei. Durch ein Schülerpraktikum beim PP Südhessen, wurde ihr Interesse am Polizeiberuf geweckt. Nach dem Abitur an einem Bensheimer Gymnasium bewarb sie sich bei der Polizei und musste sich einem zweitägigen Auswahlverfahren stellen. Nachdem sie den Test erfolgreich absolvierte, begann sie im September 2006 mit ihrem Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden. Frau Schäfer gehört zu den ersten Bewerbern, die sich direkt für die "Kripolaufbahn" qualifizierten. Derzeit durchläuft sie ein Praktikum und sammelte schon bei der Polizeistation  Heppenheim und momentan beim Kriminalkommissariat 10, in Darmstadt Erfahrungen aus dem Polizeialltag.

    Der Einstellungsberater informierte dann die Gruppe, wie man in Hessen Polizist werden kann. Einige waren dabei verwundert, dass man für eine Ausbildung bei der Polizei Abitur oder Fachhochschulreife vorweisen muss.

    Nach diesem theoretischen Teil zeigten die Diensthundeführer Manfred Pöschel und Günther Paul die Leistungsbereitschaft der Hundestaffel vom Polizeipräsidium Südhessen. Zunächst wurde die sogenannte Unterordnung vorgeführt, dabei kommt es auf Gehorsam und Disziplin an. Der erfahrene Sprengstoffspührhund  "Aik" von Polizeioberkommissar Paul suchte eine zuvor, auf einer Grünfläche versteckte Patronenhülse. Anschließend wurden die Hunde gehetzt, der Mischlingsrüde "Don" von Polizeioberkommissar Manfred Pöschel   verbiss sich mehrmals in dem angelegten Schutzanzug. Als Höhepunkt zogen sich einige Mädchen den Schutzanzug über und ließen sich von dem Polizeihund beißen.

    Die nächste Station war die Tiefgarage mit dem nun in blau vorgeführten Fuhrpark. Im Gewahrsam konnten die 16 Zellen des Polizeipräsidiums besichtigt werden. Da einige Zellen belegt waren kamen sofort Fragen auf, wie beispielsweise, "Was haben die denn gemacht?, Wie lange bleiben die den hier ? ,Was bekommen die zu essen ?, etc.

    In der Raumschießanlage wartete bereits der Schießausbilder Klaus Nolde, der die Polizeiwaffen vorführte und über die moderne Schießausbildung bei der Polizei informierte,  auch hier konnten alle Fragen beantwortet werden.

    Die vielfältigen Möglichkeiten des polizeilichen Erkennungsdienstes führte Kriminalhauptkommissar Markus Mathis vor. Mit dem digitalen Livescanner ist die Hessische Polizei in der Lage, Fingerabdrücke zu entnehmen und sie in Fahndungskartei einzustellen. Alle Fragen im Zusammenhang mit Fingerabdrücken, konnte der anerkannte Gutachter in Sachen Daktyloskopie, Markus Mathis beantworten.

    Im Labor wurden andere Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Polizei den Ganoven auf die Spur kommen kann. Im Gegenüberstellungsraum wurde den Mädchen der Venezianische Spiegel vorgeführt. Auch hier konnten wieder alle Fragen beantwortet werden.

    In einer abschließenden Aussprache waren alle Girlies der Meinung, dass der Polizeiberuf sehr interessant ist. Obwohl einige Teenager in puncto Berufswahl noch unschlüssig sind, würde der Polizeiberuf nach dem Girlsday auch für sie in Frage kommen. Aus dem Blickwinkel der verantwortlichen Beamten waren die potentiellen Nachsuchskräfte erfreulicherweise überaus interessiert und wissbegierig.


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