Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Skrupellose Diebe greifen in Einkaufskörbe und erbeuten Taschen | Drei aktuelle Vorfälle in Weiterstadt und Groß-Zimmern | Vorbeugungstipps der Polizei

Landkreis Darmstadt-Dieburg (ots) - Die skrupellosen Täter gehen rücksichtslos vor und nutzen die körperlichen Beeinträchtigungen älterer Menschen. Sie greifen gehbehinderte Menschen an und stehlen aus den Körben der Gehhilfen und Fahrradkörben die Taschen ihrer Opfer. Nicht nur der Verlust von Bargeld ist schmerzlich, auch gestohlene Scheckkarten, persönliche Ausweise sowie Dokumente, Wohnungsschlüssel wiegen schwer, ganz zu schweigen von Schocksituationen, in denen Opfer nach solchen Taten stehen, selbst dann, wenn sie körperlich unversehrt bleiben. Drei aktuelle Vorfälle in Weiterstadt und Groß-Zimmern, über die wir bereits berichtet haben, sind drei Fälle zuviel. Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen und Zuversicht herrscht, diese mit der Identifizierung und Festnahme der bisher unbekannten Täter abschließen zu können, will die Polizei auch im Bereich der Vorbeugung unmittelbar reagieren und mit Tipps und Verhaltensregeln dazu beitragen, dass solche Taten erst gar nicht geschehen. Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung, möglichst dicht am Körper. Führen Sie Wertsachen und wichtige Papiere unterwegs nur in verschlossenen Kleidungsinnentaschen mit - keinesfalls aber in Außentaschen, Einkaufstaschen oder Einkaufskörben, auch nicht in die Körbe von Gehilfen. Wenn möglich, tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm. Wenn überhaupt notwendig, dann tragen Sie Ihre Handtasche stets unter dem Arm oder quer über dem Körper am Schulterband auf der Fahrbahn abgewandten Seite Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse. Führen Sie nicht mehr Geld mit als nötig mit. Bewahren Sie, wenn Sie das Haus verlassen, Haus- und Wohnungsschlüssel immer getrennt von Papieren und Wertsachen auf. Ein mitgeführtes Handy gibt Ihnen die Möglichkeit, in kritischen Situationen die nächstgelegene Polizeidienststelle kostenfrei über den Notruf 110 zu benachrichtigen Nehmen Sie - soweit möglich - an Selbstbehauptungskursen für Senioren teil. Und wenn es dennoch passiert: Denken Sie immer daran: Gesundheit ist wichtiger als materielles Gut. Wenn Sie sich verfolgt fühlen, wenden Sie sich an Menschen in der Nähe oder klingeln Sie an der nächsten Haustür Rufen Sie in einer Notsituation hemmungslos 'Hilfe' oder 'Feuer!'. Auf 'Feuer' reagieren Menschen besser, weil sie nicht wissen, ob sie selbst bedroht sind Sprechen Sie umstehende Passanten gezielt an. Wenn Sie es sich zutrauen, wehren Sie sich sofort und ohne zu zögern. Gegenwehr ist etwas, was die wenigsten Täter erwarten Verständigen Sie schnellstmöglich über Notruf 110 die Polizei. Versuchen Sie sich den Tathergang und insbesondere das Aussehen des oder der Täter, eventuelle Besonderheiten in der Sprache. Bewegung oder im Aussehen einzuprägen Teilen Sie sich Verwandten, Freunden, Bekannten mit, auch Ansprechpartnern von Vereinen und Initiativen, die für solche Fälle vorgesehen sind. So haben Sie die Möglichkeit, die Folgen besser zu verarbeiten Nutzen Sie die Unterstützung von Opferhilfeeinrichtungen mit ihren vielfältigen Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, die Ihnen wirksam bei der Verarbeitung der Tatfolgen helfen können. ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Karl Kärchner Telefon: 06151-969-2410 o. 0172-631 8337 Fax: 06151-969-2405 E-Mail: karl.kaerchner@polizei.hessen.de Original-Content von: Polizeipräsidium Südhessen, übermittelt durch news aktuell

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