Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Viernheim: Polizei ließ sich keinen "auf den Backen malen". Straßenraub war lediglich vorgetäuscht.

    Viernheim (ots) - Dass Straftaten  vorgetäuscht werden, kommt nicht selten vor. So ermittelte die Heppenheimer Regionale Kriminalinspektion  seit Februar  in einem Raubfall, der, wie sich jetzt zeigte, keiner war. Seinerzeit hatte ein 35-jähriger Viernheimer angezeigt, er sei am OEG-Bahnhof von zwei jungen Männern mit einem Messer bedroht, zusammengeschlagen und um 240 Euro erleichtert worden. Bei den umfangreichen Recherchen tauchten schließlich Zweifel an der Raubversion des Mannes auf. Damit konfrontiert, gestand der Viernheimer jetzt ein, die Sache freiweg erfunden zu haben und an jenem Februarabend von einem  hinreichend Amts bekannten 38-jährigen und ebenfalls aus Viernheim stammenden Herrn übel vertrimmt worden zu sein. Hintergrund waren offenbar ausstehende Geldforderungen im Drogenmilieu. Nach seinem Geständnis kam der zwischenzeitlich mit einem Haftbefehl gesuchte 35-Jährige noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Weiterstadt, wo er wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eine mehrmonatige Freiheitsstrafe abzusitzen hat. Wegen Vortäuschens der Raubstraftat erwartet ihn sodann ein weiterer Strafprozess.


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