Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Positive Bilanz des Heinerfestes aus polizeilicher Sicht/Festwache und viele Fußstreifen/Weniger Einsätze als 2006

    Darmstadt (ots) - Die Darmstädter Polizei zieht nach Ende des Heinerfestes eine insgesamt positive Bilanz. Die Beamten hatten trotz hoher Besucherzahlen, insbesondere an den attraktiven Örtlichkeiten des Volksfestes, weniger Anlässe als im WM-Jahr 2006 zu verzeichnen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten.

    Im Verlauf des Festes wurden die Beamten, die mit einer eigenes eingerichteten Festwache und Fußstreifen ständig präsent waren, dreizehn Mal zu kleineren Schlägereien gerufen. In fünf Fällen konnten die Kontrahenten getrennt oder zwischen den Beteiligten geschlichtet, in den anderen Fällen konnte keine Schlägerei festgestellt werden. Zehn Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden im Zusammenhang mit dem Fest erstattet. In einem Fall kam es zu einer Widerstandshandlung und entsprechender Strafanzeige nach der Beleidigung einer Polizeibeamtin. Neunzehn Mal machten die Beamten von der Möglichkeit Gebrauch, im Vorfeld  sich anbahnende Störungen durch Platzverweise zu unterbinden. Drei Sachbeschädigungen wurden zur Anzeige gebracht, nachdem Fahnen oder Blumenkübel beschädigt wurden. Ein Täter konnte bereits ermittelt werden. Elf Mal wurde von Besuchern Anzeige wegen  Diebstahl von Geldbörsen, Handys oder ähnlichem erstattet. In einigen Fällen konnten die Geldbörsen zwar wieder aufgefunden werden, allerdings ohne Bargeld.  Vier Personen mussten nach Beteiligung an Schlägereien aufgrund ihres übermäßigen Alkoholkonsums zur Verhinderung weiterer Straftaten ihren Rausch im Polizeigewahrsam ausschlafen. Im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr kam es zu keinen gravierenden Ereignissen. Keine Unfälle, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Heinerfest gesehen werden können, zwei Blutentnahmen wegen Fahren unter Alkoholeinfluss und eine verhinderte Trunkenheitsfahrt sind hier die Bilanz. Fünf Kinder konnten nach kurzfristiger Elternlosigkeit ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden. Sieben Mal wurde die Polizei wegen übermäßigen Lärms gerufen. Insgesamt ist von Begleiterscheinungen zu sprechen, die im normalen Rahmen eines Volksfestes dieser Größenordnung liegen. Auf ein Neues 2008.


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