Polizei Eschwege

POL-ESW: Mutmaßlicher Vergewaltiger in Haft - gemeinsame Presserklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Viersen-

Eschwege (ots) - Nachstehende Pressemitteilung der Polizei Viersen/ STA Mönchengladbach zur Kenntnis:

Niederkrüchten/Krefeld/Hessisch Lichtenau: - Seit Dienstagnachmittag sitzt ein 53 Jahre alter Mann aus Krefeld in Untersuchungshaft. Der Mann wird beschuldigt, im November 1997 eine damals 15-jährige Niederkrüchtenerin und wenige Tage danach eine 18-jährige Frau aus Kassel vergewaltigt zu haben. Die Identifizierung des Tatverdächtigen gelang, nachdem der Mann am 4. September 2013 in Krefeld als Exhibitionist vorläufig festgenommen worden war. Die Krefelder Kripo speiste die DNA des Mannes wegen dieser Tat in die polizeiliche Datenbank ein. Dem Krefelder wird vorgeworfen, sich an dem Herbsttag am Rheinufer mehreren Passanten nackt gezeigt und vor zwei 18 und 24 Jahre alten Frauen sexuelle Handlungen an sich vorgenommen zu haben. Die alarmierte Polizei konnte den Mann im vergangenen Jahr am Tatort festnehmen.

Seit 1998 wusste die Polizei aufgrund der übereinstimmenden DNA-Spuren, dass die beiden Vergewaltigungen aus Elmpt und Hessisch Lichtenau von demselben Mann begangen worden waren. Trotz intensiver Ermittlungen und im Elmpter Fall sogar einer Fahndung auch in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" war es bis jetzt nicht gelungen, den Tatverdächtigen zu ermitteln. Er war auch zwischenzeitlich nicht polizeilich aufgefallen. Nach dem Einspeichern des DNA-Musters des Krefelder Tatverdächtigen konnten die Ermittler den Mann nunmehr eindeutig als Spurenleger und damit dringend Tatverdächtigen identifizieren. Dem Mann drohen nun wegen Verdachts der schweren Vergewaltigung mehrere Jahre Haft. Er hat in seiner gestrigen Vernehmung die Tatvorwürfe bestritten.

Der Krefelder wird beschuldigt, am 21. November 1997, um kurz nach 18:00 Uhr, in Niederkrüchten Elmpt in der Nähe der Zufahrt zum Gewerbegebiet Dam auf der Bundesstraße, die 15-jährige Elmpterin angesprochen zu haben. Das Mädchen ging danach weiter, der Beschuldigte verfolgte die Jugendliche, packte sie von hinten und hielt ihr ein Messer an den Hals. Er zwang das Mädchen in ein angrenzendes Feld und vergewaltigte sie. Danach flüchtete er zu Fuß vom Tatort.

Auf ähnliche Weise, so der Vorwurf von Polizei und Justiz, sprach der Mann am 25. November 1997, gegen 20:00 Uhr, eine an einer Ampel wartende 18-jährige Frau in Hessisch Lichtenau an. Auch diese Frau bedrohte der Krefelder mit einem Messer, dirigierte sein Opfer auf einen nahegelegenen Feldweg und vergewaltigte die junge Frau aus Kassel.

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