Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Nordhessen - A 7: Abschlussmeldung: Unfall auf der A 7: Ermittler gehen von Fahrfehler aus

Kassel (ots) - (Beachten Sie bitte auch unsere über OTS veröffentlichten Pressemeldungen von heute,10:19, 11:02, 11:32 und 13:22 Uhr: "Unfall auf der A7".)

Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 am heutigen Morgen gehen die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bei ihren Ermittlungen zur Unfallursache derzeit von einem Fahrfehler des aus Polen stammenden 45-Jährigen Fahrers des Sattelzuges aus. Einen technischen Defekt am Zugfahrzeug oder Anhänger können sie mittlerweile ausschließen.

Der Sattelzug war gegen halb 10 Uhr plötzlich ins Schleudern und anschließend auf den mittleren und linken Fahrtstreifen geraten. Dabei stieß die Zugmaschine zunächst gegen den silbernen Ford C-Max eines 63-Jährigen aus Duisburg, in dessen Wagen sich noch ein 45-jähriger, ebenfalls aus Duisburg stammender, Mann befand. Im weiteren Verlauf stieß der Sattelzug mit einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden schwarzen VW Golf zusammen, an dessen Steuer ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz saß. Beide Pkw gerieten durch die Zusammenstöße ins Schleudern, kamen nach rechts ab und prallten gegen die Schutzplanke, wo sie zum Stehen kamen. Der Sattelzug war nach den Kollisionen mit den beiden Pkw gegen die Betonleitwand in der Fahrbahnmitte geprallt und anschließend zurück über alle drei Fahrstreifen ebenfalls gegen die Seitenschutzplanke am rechten Fahrbahnrand gekracht und hatte diese durchbrochen. Dort kam der Lkw schließlich mit aufgerissenem Tank und auslaufenden Betriebsstoffen zum Stehen.

Nur kurze Zeit später hatte sich ein Auffahrunfall am Ende des bereits einsetzenden Rückstaus ereignet.

Wie berichtet waren bei beiden Unfällen fünf verletzte Personen mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden und nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden von etwa 180.000 Euro entstanden.

Die A7 in Fahrtrichtung Süd mussten im Bereich der Unfallstelle bis kurz nach 13 Uhr voll und anschließend bis zum Ende der Bergungs- und Reinigungsarbeiten teilweise gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit mehreren Kilometern Stau.

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