Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Kassel - Mitte: Nach Streit vor Disco: Zwei Randalierer bewarfen Gäste und Polizisten mit Steinen

Kassel (ots) - Nach einem Streit vor einem Club am Kasseler Hauptbahnhof am frühen Sonntagmorgen warfen zwei Randalierer mit Steinen auf vor dem Club stehende Gäste. Als die alarmierten Streifen des Polizeireviers Mitte dort eintrafen, bewarfen die Männer auch sie mit Steinen. Es gelang den Beamten schließlich beide festzunehmen.

Bei der Leitstelle der Kasseler Polizei war am Sonntag um kurz vor 7 Uhr der Notruf von Sicherheitsbediensteten des Clubs an der Joseph-Beuys-Straße eingegangen, die von einer dort randalierenden Personengruppe berichteten. Demnach sei die zehnköpfige Gruppe mit anderen Gästen in Streit geraten und würde nun mit Flaschen um sich werfen. Als die erste Streife des Polizeireviers Mitte kurz danach an dem Club eintraf, war der Großteil der zehn Randalierer schon in Richtung Hauptbahnhof geflüchtet. Zwei von ihnen hielten sich jedoch noch im Bereich der nahegelegenen Bahnhofsgleise auf, wobei einer der Männer mit Steinen aus dem Gleisbett auf die vor dem Club stehenden Gäste warf, offenbar jedoch ohne bislang Personen getroffenen zu haben. Die Beamten eilten sofort zu dem Steinwerfer, woraufhin nun sein Begleiter gezielt einen Stein auf die Polizisten warf und anschließend in den Hauptbahnhof flüchtete. Glücklicherweise hatte auch er niemanden getroffen. Der Streife gelang es, den anderen, noch mit einem Stein in der erhobenen Hand drohenden aggressiven Mann, unter Einsatz von Pfefferspray festzunehmen. Seinen Freund, der zuvor auf die Beamten geworfen hatte, nahm eine weitere Streife kurze Zeit später vor dem Hauptbahnhof in der Kurfürstenstraße fest.

Bei beiden stark alkoholisierten Festgenommenen handelt es sich um zwei 24 und 34-jährige Asylsuchende, die derzeit in Niestetal und Wolfhagen wohnhaft sind. Die Streife brachte beide in das Polizeigewahrsam, wo sie anschließend ihren Rausch ausschlafen mussten. Sie müssen sich zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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