Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Kassel - Tannenwäldchen: Unbekannte schlug auf Hund ein und drohte mit einer Pistole: Polizei hofft auf Zeugenhinweise

Kassel (ots) - Die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte fahnden nach einer Hundehalterin, die nach Angaben des Opfers auf ihren Hund eingeschlagen und eingetreten sowie mit einer Pistole gedroht haben soll. Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Falls, Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung der Tat zu bekommen.

Gegenüber den Beamten der Ermittlungsgruppe berichtete das 20 Jahre alte Opfer aus Kassel, dass sie in der vergangenen Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag mit ihrem Hund im Tannenwäldchen Gassi ging. Sie ließ um kurz nach Mitternacht entgegen der Anleinpflicht ihren braunen Labrador frei laufen, da sie zu dieser Zeit keine anderen Parkbesucher vermutete. Ihr mit Leuchthalsband ausgestatteter Hund lief etwa 10 - 15 Meter voraus, als sie im oberen Bereich des Tannenwäldchens entlang der dortigen Bahnschienen auf eine ihr unbekannte Hundehalterin mit schwarzem Schäferhund traf. Der 20-Jährigen zu Folge habe die Unbekannte sofort hysterisch auf den freilaufenden Labrador reagiert und auf den Hund eingeschlagen und eingetreten. Dabei soll ihr Hund einen Zahn verloren haben. Zudem habe die Halterin des Schäferhundes eine Pistole auf den Labrador gerichtet und gedroht, beim nächsten Mal zu schießen, sofern er noch einmal ohne Leine unterwegs sein sollte. Der 20-Jährigen zu Folge habe sie daraufhin sofort ihren Hund angeleint und sei zunächst nach Hause gegangen. Am Dienstagabend erschien die 20-Jährige auf dem Innenstadtrevier und zeigte den Vorfall an. Dabei beschrieb sie die Tatverdächtige wie folgt:

Frau, etwa 50 Jahre, ca. 175 - 180 cm groß und kräftige Figur. Sie soll etwa nackenlange, dunkle, wellige Haare gehabt haben. Bekleidet sei sie mit dunkler Regenjacke, dunkler Hose und dunklen klobig wirkenden Stiefeln gewesen. Den mitgeführten Hund beschrieb das Opfer als schwarzen Schäferhund mit stehenden Ohren und ergrauter Schnauze. Zudem berichtete die Tatverdächtige gegenüber dem Opfer in der Nähe zu wohnen und einen zweiten Hund, einen Golden Retriever, zu besitzen.

Die Beamten ermitteln nun gegen Unbekannt wegen dem Verdacht der Bedrohung, der Nötigung und dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Sie bitten Zeugen, die Hinweise zur Tat oder der Tatverdächtigen geben können, sich unter Tel. 0561 / 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Torsten Werner Polizeihauptkommissar 0561 / 910 - 1021

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