Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Folgemeldung 2: Autobahn 44: Unfall zwischen AS Bad Wilhelmshöhe und AK Kassel-West: Ein Verletzter und über 20.000 Euro Sachschaden

Kassel (ots) - (Sehen Sie auch unsere Erstmeldung von 12.10 Uhr und 12.48 Uhr: "Autobahn 44: Unfall zwischen AS Bad Wilhelmshöhe und AK Kassel-West: Vollsperrung; Rettungshubschrauber landet" und "Folgemeldung: Autobahn 44: Unfall zwischen AS Bad Wilhelmshöhe und AK Kassel-West: Ein verletzter Pkw-Fahrer: derzeit Reinigungsarbeiten; weiterhin Vollsperrung".)

Bei dem Verkehrsunfall, der sich heute Mittag, gegen 11.50 Uhr, auf der A 44 zwischen der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe und dem Autobahnkreuz Kassel-West ereignet hat, sind insgesamt zwei Pkw und ein Lkw beteiligt gewesen. Ein 33-Jähriger Pkw-Fahrer aus Solingen, der sich in Folge des Unfalls mit seinem Wagen überschlagen hatte, war verletzt worden.

Den Angaben der an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal zu Folge war der 33 Jährige mit seinem Wagen auf dem rechten der beiden in Richtung Kassel führenden Fahrstreifen unterwegs. Hinter der Anschlussstelle Wilhelmshöhe schätzte er offenbar die Geschwindigkeit eines vorausfahrenden Sattelzuges aus Tschechien falsch ein und lenkte seinen Pkw erst im letzten Moment nach links auf den linken Fahrstreifen. Bei dem Ausweichmanöver verlor der Solinger die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und stieß dabei gegen das Führerhaus des Sattelzuges. In Folge des Anpralls überschlug sich der Pkw und kam mittig zur Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen. Der 33-jährige Pkw-Fahrer verletzte sich und musste in ein Kasseler Krankenhaus transportiert werden. Der Mann aus Solingen muss den Beamten zu Folge vorsorglich die Nacht in der Klinik bleiben. Der Lkw-Fahrer, ein 28-Jähriger aus Tschechien, blieb unverletzt. So auch ein 48-Jähriger aus Nordrhein Westfalen, der mit seinem Pkw im Nachgang zum Unfall über ein auf der Fahrbahn liegendes Fahrzeugteil gefahren war. Der Pkw des 33-Jährigen war völlig demoliert worden, den Sachschaden schätzten die Beamten auf etwa 20.000 Euro. Den Schaden an der Lkw-Front bezifferten sie mit ca. 2.000 Euro, den am vorderen Stoßfänger des Autos des 48-Jährigen mit 500 Euro.

Die Autobahn war an der Unfallstelle wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie dem Einsatz eines Rettungshubschraubers für insgesamt 90 Minuten voll gesperrt, anschließend konnte ab 12.20 Uhr zunächst ein Fahrstreifen freigegeben werden. Seit 14 Uhr war die Fahrbahn wieder komplett frei. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf bis zu 6 Kilometer.

Die weitere Unfallsachbearbeitung wird bei der Polizeiautobahnstation Baunatal geführt.

Torsten Werner Polizeihauptkommissar Tel.: 0561 / 910 - 1021

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