Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Kassel: Schlag gegen überörtlich agierende Trickdiebe: Senioren aus Kassel und Göttingen Opfer der angeblichen Fernsehtechniker; zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft

Kassel (ots) - Gemeinsame Presserklärung des Polizeipräsidiums Nordhessen und der Kasseler Staatsanwaltschaft

Nach wochenlangen, intensiven und aufwendigen Ermittlungen der für Trickdiebstähle zuständigen Kommissariate K 21 der Kripo Oberhausen und Kassel gelang am Dienstagnachmittag Operativen Fahndungskräften des Kasseler Zentralkommissariats ZK 43 mit Unterstützung der Hessischen Bereitschaftspolizei und Fahndern der Kripo Göttingen die Festnahme von drei mutmaßlichen Trickdieben.

Die Festnahme erfolgte auf der Bundesstraße 27 im Landkreis Göttingen, nachdem die Täter unmittelbar zuvor in zwei Wohnungen in Kassel und Göttingen Bargeld und Schmuck im Wert von etwa 6.000 Euro erbeutet hatten.

Gegen zwei Tatverdächtige im Alter von 23 und 27 Jahren wurde auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen; ein 46-Jähriger wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Täter räumten ein, sich unter falschen Angaben Zugang zu Wohnungen von Senioren verschafft zu haben. Zumeist gaben sie sich als Fernsehtechniker aus, die den Empfang der Programme überprüfen müssten. Anschließend lenkten sie die arglosen Opfer ab, um Wertsachen zu erbeuten.

Die Tat in Kassel ereignete sich am frühen Dienstagnachmittag. Hier täuschte der 23-Jährige Beschuldigte einer 83-Jährigen Seniorin vor, ihren Fernseher neu einstellen zu müssen. Kurze Zeit später kam der 27 Jahre alte Mitbeschuldigte hinzu. Während der 23-Jährige zur Ablenkung am Fernseher hantierte, entwendete sein angeblicher Kollege das Ersparte und Schmuck des Opfers aus deren Wohnung. Der Trickdiebstahl in Göttingen ereignete sich nur kurze Zeit später gegen 15.30 Uhr. Entsprechend dem Vorgehen in Kassel erbeuteten die Beschuldigten auch hier mehrere hundert Euro Bargeld und drei goldene Armreifen. Der 46-Jährige soll als Fahrer fungiert haben.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls, auch bezüglich weiterer, zurückliegender Taten dauern an.

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