Polizei Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten - Hilden/ Monheim - 1601016

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten - Hilden/ Monheim - 1601016
Symbolbild

Mettmann (ots) - Beinahe täglich finden ein oder mehrere Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir seit dem 02. Februar 2015 ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten (analog zu unseren Berichterstattungen i.S. Einbrüche). Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Hilden --- 

Am Montag, dem 04.01.2016, in der Zeit zwischen 05:30- 14:00 Uhr, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht an der Max- Volmer- Straße in Hilden. Beschädigt wurde ein schwarzer Pkw Daimler Benz A 180, der ordnungsgemäß in Höhe der Hausnummer 3 vor einem Kindergarten auf einem Parkstreifen abgestellt war. Obwohl bei der Kollision mit einem bislang unbekannten Fahrzeug der Pkw Mercedes im Bereich des hinteren linken Stoßfängers beschädigt wurde und ein Sachschaden in Höhe von 500,- Euro entstand, entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen.

   --- Monheim am Rhein --- 

Am Dienstag, dem 05.01.2016, gegen 18:20 Uhr, überquerte ein Jogger den Einmündungsbereich Deichstraße, Ecke Griesstraße, und beabsichtigte, auf dem Gehweg der Griesstraße in Richtung Schwanenstraße weiter zu laufen. Ein von rechts herannahender, langsam fahrender Fahrzeugführer eines bisher unbekannten Pkws erkannte den Jogger nicht oder möglicherweise zu spät und lud den 51-jährigen bei geringer Geschwindigkeit auf die Motorhaube seines Fahrzeuges auf. Der Jogger stürzte und verletzte sich dabei leicht. Der Unfallverursacher wartete nach dem Zusammenstoß einige Sekunden auf der Griesstraße, nahm Sichtkontakt zu dem gestürzten 51- Jährigen auf und gestikulierte entschuldigend. Er setzte seine Fahrt jedoch dann in Richtung Monheimer Straße unerlaubt fort, ohne sich um den verunfallten Mann zu kümmern und eine Schadensregulierung einzuleiten.

Nach Angaben des Joggers soll es sich bei dem unbekannten Fahrzeugführer um einen Mann im Alter von 40-45 Jahren mit dunklen Haaren handeln. Dieser fuhr einen älteren dunklen VW Passat mit ME- Städtekennung.

Am Mittwoch, dem 06.01.2016, gegen 00:45 Uhr, prallte ein schwarzer Fiat Punto an der Schöneberger Straße in Monheim, in Höhe der Hausnummer 5, aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum. Der bisher unbekannte Fahrer des Fiats entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne Angaben zu seiner Person oder dem Unfallhergang zu machen. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß hatten unbekannte Personen den stark beschädigten und nicht mehr fahrbereiten Pkw von dem - unbeschädigten - Baum weggerollt und auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle abgestellt. Bei Eintreffen der Polizei befand sich eine Gruppe von ca. 15 - 20 Personen auf dem Parkplatz, die um das beschädigte Fahrzeug herumstanden. Als die Personen die Polizei erblickten, flüchteten sie in unterschiedliche Richtungen von der Örtlichkeit. Die Beamten stellten den Pkw sicher und leiteten noch in der Nacht weitere Ermittlungen ein, die aber zu keiner schnellen Aufklärung der Tat führten. Zeugen, die Angaben zu dem Fahrer und weiteren möglichen Insassen sowie dem Unfallhergang machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6550, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   -	Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). 
   -	Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. 
   -	Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn 
möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. 
   -	Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. 
   -	Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei
weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg 
versprechend. 
   -	Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst 
viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, 
Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur 
Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren 
eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. 

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann
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