Polizei Mettmann

POL-ME: In den Schlosskurven von der Fahrbahn abgekommen- Wülfrath - 1505095

Der verunfallte Hyundai in den Schlosskurven

Mettmann (ots) - Am frühen Dienstagmorgen des 19.05.2015, gegen 06.05 Uhr, befuhr eine 48-jährige Frau aus Wuppertal, mit ihrem silbergrauen PKW Hyundai, die Straße Aprath (L 74) im Wülfrather Stadtbereich Aprath, aus Richtung Wiedener Straße (L 74 / Wuppertal) kommend, in Fahrtrichtung Koxhof (L 74 / Wülfrath). In der nach vorherigem starken Gefälle wieder ansteigenden scharfen Linkskurve in Höhe des ehemaligen Schloss Aprath, verlor sie unmittelbar hinter der Einmündung Aprather Weg die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Wahrscheinlich in Folge unangepasster Geschwindigkeit auf der aus der Nacht noch regenfeuchten Fahrbahn, geriet der PKW ins Schleudern und rutschte nach rechts von der Fahrbahn. Mit großer Wucht fuhr der Wagen dabei frontal in eine begrünte, steil ansteigende Straßenböschung. Dort prallte der Hyundai frontal gegen mehrere kleinere Bäume und Büsche, welche dabei beschädigt, zum Teil umgeknickt oder entwurzelt wurden. Nachdem der PKW vor einem größeren Baum zunächst zum Stillstand gekommen war, rutschte der Wagen den Abhang dann wieder hinunter und zurück bis auf die Fahrbahn der Landstraße, wo der Hyundai schließlich auf der rechten Fahrzeugseite liegend erst endgültig zum Stillstand kam.

Bei dem von keinen Zeugen beobachteten Unfallhergang wurde die 48-jährige Wuppertalerin, trotz angelegtem Sicherheitsgurt und ausgelöstem Airbag, schwer verletzt. Insassen eines nur kurze Zeit später am Unfallort eintreffenden Linienbusses leisteten Erste Hilfe und veranlassten den Notruf. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte mit notärztlicher Erstversorgung ins Mettmanner Krankenhaus, wo die Patientin zur intensivmedizinischen Behandlung ihrer nicht lebensbedrohlichen Verletzungen verblieb.

An dem nicht mehr fahrbereiten PKW der Wuppertalerin entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Er wurde von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Die Feuerwehr Wülfrath beseitigte Baumreste und Astwerk von der Straße und übernahm auch die Reinigung der Fahrbahn. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 6.500,- Euro.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde die L74 im Bereich der Schlosskurven mehrfach total gesperrt. Teilweise konnte der Verkehr aber auch unter polizeilicher Regelung einspurig am Unfallort vorbeigeführt werden. Hierdurch kam es nur zu geringen Verkehrsstörungen.

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