Polizei Mettmann

POL-ME: Trickdiebstahl nach Geldabhebung - Langenfeld
Kreis Mettmann - 1505050

POL-ME: Trickdiebstahl nach Geldabhebung - Langenfeld / Kreis Mettmann - 1505050
Symbolbild: Die Mettmanner Polizei warnt kreisweit vor solchen Gaunern

Mettmann (ots) - Nicht zum ersten Mal warnt die Kreispolizeibehörde Mettmann gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger davor, nach dem Abheben von Bargeld bei Banken oder an Geldautomaten allzu sorglos zu sein. Trickdiebe und besonders fingerfertige Gauner warten oft nur auf solche Gelegenheiten, um ihre leider viel zu oft ahnungslosen Opfer zu bestehlen oder zu berauben.

So auch wieder einmal geschehen am Montagmorgen des 11.05.2015 gegen 09.30 Uhr in Langenfeld. Ein 80-jähriger Monheimer hatte gerade erst einen größeren Bargeldbetrag bei seinem Geldinstitut am Frankenplatz in Richrath abgehoben, als er nur wenige Minuten später auf der Kaiserstraße von zwei unbekannten Männern angesprochen und um Wechselgeld gebeten wurde. Zur Höflichkeit erzogen, kam der hilfsbereite Senior der Bitte natürlich nach. Als der jüngere der zwei Unbekannten versuchte, selbständig im Portemonnaie des Rentners nach passenden Münzen zu forschen, forderte der Monheimer diesen aber sofort auf, die Finger wegzunehmen.

Erst einige Minuten nach dem Geldwechsel auf offener Straße bemerkte der 80-jährige Geschädigte den Verlust von 1.400,- Euro Bargeld aus seiner Geldbörse. Als der Langenfelder Polizei die Tat gegen 11.20 Uhr angezeigt wurde, verliefen dennoch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach Tatverdächtigen erwartungsgemäß ohne einen schnellen Erfolg. Die Gauner wurden vom Geschädigten wie folgt beschrieben:

1. der Ältere:

   -	ca. 50 Jahre alt, 
   -	bekleidet mit dunklem Anzug und dunklem Hut 

2. der Jüngere:

   -	deutlich unter 50 Jahre alt, 
   -	dunkle, kurze Haare, 
   -	bekleidet mit heller, enganliegender Hose 

beide Männer sprachen Deutsch mit deutlichem, italienisch klingenden Akzent.

Bisher liegen der Langenfelder Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der beiden beschriebenen Straftäter vor. Fahndungsmaßnahmen sowie weitere polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6510, jederzeit entgegen.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei erneut kreisweit vor dreisten und fingerfertigen Dieben, von denen offenbar bevorzugt ältere oder auch behinderte Menschen als Opfer gewählt werden. Zur Verhinderung solcher Taten geben Kriminalisten folgende Tipps:

   -	Tragen Sie niemals unnötig große Geldbeträge mit sich herum, 
prüfen Sie vor dem Geldabheben, ob nicht eine bargeldlose Überweisung
möglich ist. 
   -	Achten Sie nach Bankgeschäften immer auf verdächtige Personen 
und seien sie besonders misstrauisch, wenn Sie gerade dann um Hilfe 
gebeten werden. 
   -	Lassen Sie gegenüber Fremden aber auch zu anderer Gelegenheit 
immer besondere Vorsicht walten und ihre Hilfsbereitschaft nicht 
ausnutzen ! 
   -	Lehnen Sie in Zweifelsfällen entsprechende Hilfe lieber höflich,
aber bestimmt ab und verweisen Sie auf andere naheliegende 
Möglichkeiten (jüngere Personen, Geschäfte, Polizei). 
   -	Bewahren Sie immer ausreichend Abstand und verbeten Sie sich 
jede Art vertraulicher Annäherung unbekannter Personen. 
   -	Bitten Sie im Zweifels- und Verdachtsfall lieber selber andere 
Mitbürger um Hilfe und Unterstützung beim Umgang mit aufdringlichen 
Fremden. 
   -	Bedenken Sie: Diebesfinger sind meist schnell und sehr geübt im 
Zugriff ! 
   -	Melden Sie Straftaten und verdächtige Beobachtungen unverzüglich
Ihrer örtlichen Polizei. Wählen Sie dazu ruhig den Polizeinotruf 110 
! 

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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