Polizei Mettmann

POL-ME: Bei angekündigter Kontrolle mit Trunkenheit aufgefallen - Mettmann
Kreis Mettmann - 1412138

Symbolbild: Verkehrskontrollen zu jeder Tages- und Nachtzeit

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Mettmann (ots) - Mit Pressemitteilung / ots 1412102 vom 16.12.2014 hat die Kreispolizeibehörde Mettmann, unter der Überschrift "Verschenken Sie zu Weihnachten nicht Ihren Führerschein !", ausdrücklich vor Trunkenheitsfahrten und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr gewarnt. Gleichzeitig hatte sie für die Advents- und Weihnachtszeit gezielte polizeiliche Kontrollen im Straßenverkehr zu jeder Tages- und Nachtzeit angekündigt - dabei gerade auch auf die Gefahren von "Restalkohol" hingewiesen.

Am Montagmorgen des 22.12.2014, gegen 07.30 Uhr, geriet ein 53-jähriger Mettmanner in eine der angekündigten Polizeikontrollen, als er mit seinem Mercedes auf der Ratinger Landstraße in Mettmann gestoppt wurde. Bei der durchgeführten Verkehrskontrolle stellten die eingesetzten Beamten trotz früher Morgenstunde deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes fest. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille (0,56 mg/l). Daraufhin wurde ein Strafverfahren gegen den Mettmanner eingeleitet. Der ärztlichen Entnahme einer Blutprobe zur Beweisführung stimmte der 53-Jährige zu. Gegen die Sicherstellung seines Führerscheines legte er jedoch Widerspruch ein, was zur polizeilichen Beschlagnahme des Dokumentes führte. Gleichzeitig untersagte die Mettmanner Polizei dem Beschuldigten natürlich bis auf weiteres jedes Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei im Kreis Mettmann erneut ganz eindringlich vor den Gefahren von Alkohol- und Drogenfahrten im Straßenverkehr und schließt sich dabei den aktuellen Ausführungen von Innenminister Ralf Jäger zum Thema (Pressemitteilung als PDF in Anlage) an: "Alkohol und Autofahren schließen sich gegenseitig aus. Wer zu tief ins Glas schaut und sich trotzdem ans Steuer setzt, riskiert sein Leben und das der Anderen. Schon geringe Mengen Alkohol im Blut erhöhen das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Deshalb zieht die Polizei bei Alkohol am Steuer uneinsichtige Fahrer aus dem Verkehr." Alkohol und andere Rauschmittel beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und verengen das Sehfeld bis hin zum Tunnelblick. Zudem unterschätzen viele Autofahrer den Restalkohol im Blut. Sogar am Morgen nach einer feucht-fröhlichen Weihnachts- oder Silvesterfeier sind immer noch viele fahruntüchtig. "Ein kurzer Schlaf, eine kalte Dusche und ein Kaffee nach einer durchzechten Nacht reichen nicht aus, den Alkoholpegel auf null zu bringen. Das muss jeder wissen", warnt Jäger.

Die Kreispolizeibehörde Mettmann wird ihre kreisweiten Kontrollmaßnahmen wie angekündigt fortsetzen und befindet sich damit im Konsens mit allen anderen Polizeibehörden des Landes. Die Gefahr der Entdeckung einer Alkohol- oder Drogenfahrt im Straßenverkehr sollte daher niemand unterschätzen und lieber sofort andere Mittel und Wege suchen, um in diesen Tagen unbeschwert feiern, gleichzeitig aber auch jederzeit sicher nach Hause kommen zu können.

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Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

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Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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