Polizei Mettmann

POL-ME: Alle Jahre wieder- Taschendiebstahl zur Weihnachtszeit - Kreis Mettmann - 1411126

POL-ME: Alle Jahre wieder- Taschendiebstahl zur Weihnachtszeit - Kreis Mettmann - 1411126
Symbolbild

Mettmann (ots) - Weihnachten eilt mit großen Schritten auf uns zu und die aktuellen Kriminalitätszahlen lassen leider wieder einmal deutlich erkennen, dass in dieser Zeit nicht nur der Weihnachtshandel, sondern leider auch Taschendiebe Hochkonjunktur haben. Taschendiebe lieben die Advents- und Vorweihnachtszeit ! Denn in diesen Tagen mit kollektivem Einkaufsstress in überfüllten Innenstätten, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Kaufhäusern, Fußgängerzonen oder Einkaufszentren und gerade auch im Gedränge der vielen kleinen und großen Weihnachtsmärkte, haben diese oft ganz besonders "handfertigen Straftäter" ideale Arbeitsbedingungen. Taschendiebe suchen, schaffen und finden Gelegenheiten. Sie arbeiten häufig arbeitsteilig zu zweit oder zu dritt. Der Erste lenkt ab, indem er das Opfer anrempelt oder nach dem Weg oder der Uhrzeit fragt. Der zweite Täter bestielt das Opfer unbemerkt und gibt die Beute an einen Dritten weiter, der sich rasch entfernt. Selbst wenn das Opfer den Diebstahl bemerkt, ist der dritte Täter mit der Beute meist längst über alle Berge. Der Einfallsreichtum der Diebe kennt kaum Grenzen, wenn es darum geht, fremde Geldbörsen schnell und unbemerkt verschwinden zu lassen. Der Klassiker ist das bereits vorgenannte Anrempeln im Gedränge. Eine andere ebenfalls einschlägig bekannte Masche: Der Täter beschmutzt vorgeblich "versehentlich" die Kleidung seines Opfers mit Speisen oder Getränken, ist dann beim Reinigen sofort "behilflich" und staubt dabei gleichzeitig das Portemonnaie des Opfers ab. In öffentlichen Verkehrsmitteln und im Gedränge vor Kassen ist vor allem das Drängeln eine gängige Methode. Der Dieb drängelt sich so lange an Taschen- oder Rucksackbesitzer heran, bis diese sich abwenden und beim Wegdrehen Tasche oder Rucksack zum Zugriff quasi "anbietet". Die Augen offen halten sollte auch, wer in Geschäften von scheinbar besonders hilflosen Kunden nach dem Standort bestimmter Artikel gefragt und dabei bedrängt wird ! Während das Opfer bereitwillig Auskunft gibt, angelt ein Langfinger die Geldbörse aus der Einkaufstasche oder dem Einkaufswagen. Gerade ältere Frauen werden hier gerne Opfer ihrer gut gemeinten Auskunfts- und Hilfsbereitschaft. Taschendiebe sind in der Regel nur schwer zu erkennen. Häufig sind es sogar Kinder, oft auch ältere Frauen, die zusammen mit jungen Mädchen im Team diesem kriminellen Gewerbe nachgehen. Die seit einigen Tagen wieder steigende Anzahl von Taschendiebstahldelikten in beinahe allen Städten des Kreises, veranlasst die Kreispolizeibehörde Mettmann zur wiederholten Warnung. Parallel dazu geben die Vorbeugungsexperten der Kriminalpolizei Hinweise und Tipps gegen den Taschendiebstahl, denn durch richtiges Verhalten kann jedermann das Risiko deutlich verringern, Opfer solcher gemeinen Gauner zu werden:

   - Führen Sie an Bargeld, EC- und Kreditkarten nur das Notwendigste 

mit sich. Tragen sie solche Dinge möglichst dicht am Körper und verteilt - beispielsweise in Gürteltaschen, Brustbeuteln oder verschlossenen Innentaschen der Kleidung.

   - So genannte Bankomatkarten (EC- oder Kreditkarten) immer 

getrennt vom Code / PIN aufbewahren.

   - Brieftaschen und Geldbörsen beim Einkauf niemals in 

Einkaufstaschen oder Einkaufswagen ablegen.

   - Halten Sie Handtaschen stets geschlossen und lassen Sie diese 

nie unbeaufsichtigt.

   - Rucksäcke, die auf dem Rücken getragen werden, sollten kein Geld 

oder Wertgegenstände enthalten, denn dort sind sie eine leichte Beute.

   - Lassen sie wertvolle Sachen und unwiederbringliche 

Erinnerungsstücke, beispielsweise ältere Fotos oder Schmuckstücke, lieber gleich zu Hause.

   - Besonders dichte Menschenmengen sollten Sie unbedingt meiden. 

Achten Sie bei unvermeidlichem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen ganz bewusst noch stärker auf Ihre Wertsachen.

   - Hantieren Sie in der Öffentlichkeit nicht mit größeren 

Geldmengen.

   - Werden Sie bestohlen, dann bringen Sie sich bitte nicht mit 

massiver Gegenwehr in weitere Gefahren - suchen sie bei anderen Passanten Unterstützung, Schutz und Hilfe, indem Sie diese ansprechen oder laut um Hilfe rufen.

   - Alarmieren Sie sofort die nächste Polizei. Erstatten Sie 

Anzeige, bei der Sie den oder die Täter, Fluchtrichtung und

   -mittel (Fahrzeuge / Kennzeichen) möglichst genau beschreiben.
   - Sperren sie unverzüglich entwendete EC- und Kreditkarten 

(zentraler Sperrnotruf: 116 116) bei ihrem Geldinstitut. Weitere Informationen erhalten Sie beim: Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz Telefon 02104 / 982-7500 Hinweise an die Medien: Polizeiliches Bildmaterial zu dieser Mitteilung befindet sich in der Digitalen Pressemappe der KPB Mettmann, unter nachfolgend genannter Internetanschrift (Link), zum Download bereit und zur Veröffentlichung frei. Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann

   - Polizeipressestelle - 

Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010 Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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Kreispolizeibehörde Mettmann
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