Polizei Mettmann

POL-ME: Verkehrsregelung wird angepasst - Mettmann - 1411082

POL-ME: Verkehrsregelung wird angepasst - Mettmann - 1411082
Kreiskarte Mettmann

Mettmann (ots) - Mehrere Bürgereingaben bei der Kreisverwaltung und der Kreispolizei Mettmann brachten den Stein ins Rollen. Die betroffenen Verkehrsteilnehmer kritisierten nachvollziehbar die Einrichtung von Tempo 30 km/h auf dem Erkrather Weg. Teilweise wurden rücksichtsloses Drängen, verbotene Überholmanöver und Beleidigungen zwischen den motorisierten Nutzern der Straße festgestellt. Kurzum - die wegen der veränderten Transportwege des Kalkwerkes Neandertal nötige neue Verkehrsregelung auf dem knapp 750 m langen Teilstück der Kreisstraße führte offensichtlich eher zur Verschärfung der Verkehrsgefahren als diese zu verhindern.

Ein Grund für den Kreis, die Stadt und die Polizei sich mit dem Verantwortlichen der Kalksteinwerke an den sprichwörtlich runden Tisch zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Aufgrund einer gezielten Überwachung mittels Digitaltechnik war es der Kreispolizei möglich, sowohl die tatsächliche Belastung der Straße als auch die durchschnittlichen Geschwindigkeiten zu belegen. Ganz im Sinne der aufmerksamen Bürger wurde schnell der Entschluss gefasst, die Verkehrsregelung den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Ab sofort gilt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ohne zeitliche Beschränkung auf dem gesamten Erkrather Weg und das bekannte Überholverbot. Durch die zahlreichen Ausweichstellen und die weitläufige Topografie der Strecke ist eine angemessene Temporeduzierung durch die Fahrzeugführer sehr wahrscheinlich, wenn schwere Laster entgegen kommen.

Die 30 km/h - Schilder werden abgebaut und die freundlichen Pappschutzmänner demnächst an anderen Stellen eingesetzt. Die beteiligten Behörden appellieren jedoch an alle Verkehrsteilnehmer, umsichtig und rücksichtsvoll zu fahren. Bisher hat es noch keine nennenswerten Verkehrsunfälle auf dieser Straße gegeben - und dies soll auch so bleiben. Die gesamte Strecke wird in Zukunft weiterhin unter Beobachtung stehen.

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40822 Mettmann

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Fax: 02104 / 982-1028

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