Polizei Mettmann

POL-ME: Hals- und Armschmuck geraubt ! - Mettmann
Kreis Mettmann - 1403167

POL-ME: Hals- und Armschmuck geraubt ! - Mettmann / Kreis Mettmann - 1403167
Symbolbild: Die Polizei in Mettmann warnt kreisweit !

Mettmann (ots) - Am Donnerstagmittag des 27.03.2014, gegen 12.00 Uhr, befand sich eine 63-jährige Frau aus Wülfrath als Fußgängerin auf dem Gehweg der innerörtlichen Düsseldorfer Straße in Mettmann, etwa in Höhe des Hauses Nr. 204, als sie von einer unbekannten Frau angesprochen und nach dem Weg zum örtlichen Krankenhaus gefragt wurde. Die Befragte, die zu diesem Zeitpunkt ihre 3-jährige Enkeltochter auf dem Arm trug, gab bereitwillig Antwort. Doch noch während der Wegbeschreibung ergriff die Fragestellerin plötzlich ein Handgelenk der 63-Jährigen, um dieser ein dort getragenes goldenes Kettchen zu entwenden. Da die Geschädigte das Kleinkind auf dem Arm trug, konnte sie sich nur schwer gegen den Angriff der Straftäterin wehren. Plötzlich kam aber auch noch eine zweite unbekannte Frau hinzu, welche die Wülfratherin von hinten umklammerte und dadurch jede Gegenwehr komplett vereitelte. Das entstehende Gerangel nutzten die beiden Angreiferinnen dazu, ihrem Opfer sowohl den Armschmuck, aber auch noch eine am Hals getragene Goldkette zu entreißen.

Als ein bis heute leider unbekannt gebliebener männlicher Zeuge aufmerksam wurde und laut rief, dass man die Polizei rufen solle, ließen die beiden Straftäterinnen von ihrem unverletzt gebliebenen Opfer ab. Die zwei südländisch aussehenden Frauen flüchteten daraufhin zu einem weißen PKW VW Golf, der mit zwei männlichen Südländern besetzt war und in der Nähe wartete. In diesem Fahrzeug, dessen Kennzeichen bisher unbekannt sind, verschwanden die zwei Räuberinnen in unbekannte Richtung. Beim überhasteten Einsteigen in den VW verloren die zwei Täterinnen drei Goldketten unbekannter Herkunft, welche das Opfer später einsammelte und der Polizei bei der Anzeigenerstattung übergab. Die Mettmanner Polizei stellte diese Ketten zur Spurensuche und für weitere Ermittlungen sicher.

Bei der Anzeigenerstattung konnte die geschockte Geschädigte, die bei der Tat nach eigenen Angaben vordringlich in sehr großer Sorge um ihre junge Enkelin war, weder die zwei flüchtigen Täterinnen, noch das Fluchtfahrzeug und deren männlichen Insassen oder den männlichen Tatzeugen genauer beschreiben. Da zwischen der Tat und deren Meldung bei der Polizei ein größerer Zeitverzug lag, führten Fahndungs- und Suchmaßnahmen weder zur Ergreifung der flüchtigen Straftäter, noch zur Auffindung oder Identifizierung des männlichen Tatzeugen, der dringend gebeten wird, sich bei der Polizei in Mettmann zu melden.

Bisher liegen der Mettmanner Polizei noch keine weiteren Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der flüchtigen Straftäter vor. Ein Strafverfahren sowie weitere Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 / 982-6310, jederzeit entgegen.

Kreisweit versuchten bereits mehrfach angeblich Hilfe suchende Straftäterinnen, auf vorgenannte und ähnliche Weise an Damenschmuck zu gelangen (siehe z.B. unsere Pressemitteilung / ots 1403156 vom 27.03.2014 zu einem ähnlichen Vorfall in Hilden). Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei daher erneut auch kreisweit vor den dreisten, fingerfertigen und teilweise auch rücksichtslos und brutal agierenden Straftätern, von denen bevorzugt ältere oder auch behinderte Menschen als Opfer gewählt werden. Zur Verhinderung solcher Taten geben Kriminalisten folgende Tipps:

   -	Lassen Sie gegenüber Fremden immer besondere Vorsicht walten und
ihre Hilfsbereitschaft nicht ausnutzen ! 
   -	Lehnen Sie in Zweifelsfällen entsprechende Hilfe lieber höflich,
aber bestimmt ab und verweisen Sie auf andere naheliegende 
Möglichkeiten (jüngere Personen, Geschäfte, Polizei). 
   -	Bewahren Sie immer ausreichend Abstand und verbeten Sie sich 
jede Art vertraulicher Annäherung unbekannter Personen. 
   -	Bitten Sie im Zweifels- und Verdachtsfall lieber selber andere 
Mitbürger um Hilfe und Unterstützung beim Umgang mit aufdringlichen 
Fremden. 
   -	Bedenken Sie: Diebesfinger sind meist schnell und sehr geübt im 
Zugriff ! 
   -	Melden Sie Straftaten und verdächtige Beobachtungen unverzüglich
Ihrer örtlichen Polizei. Wählen Sie dazu ruhig den Polizeinotruf 110 
! 

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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