Polizei Mettmann

POL-ME: Einbrüche aus dem Kreisgebiet - Kreis Mettmann - 1402106

Logo: Riegel vor ! - Gemeinsam aktiv gegen Wohnungseinbruch

Mettmann (ots) - Folgende Einbrüche wurden am 19. und 20. Februar 2014 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte:

   --- Ratingen --- 

In der Zeit vom Mittwochnachmittag des 19.02., 14.00 Uhr, bis zum Donnerstagmorgen des 20.02.2014, 09.00 Uhr, brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in ein Zoo-Fachgeschäft an der Bechemer Straße in Ratingen ein. Durch die aufgehebelte Ladentüre gelangte man in die Verkaufsräume. Aus der unverschlossenen Ladenkasse verschwanden ca. 200,- Euro Wechselgeld.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen.

   --- Wülfrath --- 

Am nächtlich frühen Donnerstagmorgen des 20.02.2014, gegen 02.05 Uhr, kam es zu einem Einbruch in eine Spielhalle an der Alte Ratinger Landstraße in Wülfrath. Beim gewaltsamen Aufbrechen einer Hintertüre lösten der oder die Einbrecher den Alarm einer elektronischen Meldeanlage aus. Als dadurch alarmierte Mitarbeiter eines gewerblichen Sicherheitsdienstes einige Minuten später das Wülfrather Objekt kontrollierten, waren der oder die Täter schon wieder spurlos verschwunden. Gleichzeitig wurde aber festgestellt, dass zuvor sechs Spielautomaten aufgebrochen und geleert worden, der oder die unbekannten Straftäter mit Bargeld in noch unbekanntem Gesamtwert geflüchtet waren. Fahndungsmaßnahmen der erst zu diesem Zeitpunkt alarmierten Wülfrather Polizei führten nicht mehr zu einem schnellen Erfolg.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6350, jederzeit entgegen.

   --- Langenfeld --- 

Zu nicht genau bekannter Zeit, zwischen dem Mittwochnachmittag des 12.02., 16.00 Uhr, und dem Mittwochnachmittag des 19.02.2014, 16.00 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein freistehendes, zur Zeit unbewohntes und deshalb auch weitestgehend leer geräumtes Einfamilienhaus an der Rothenberger Straße im Langenfelder Ortsteil Reusrath. Scheinbar unbemerkt von Nachbarn kamen der oder die Täter auf das rückwärtige Grundstück des Hauses. Durch ein dort mit Werkzeuggewalt aufgehebeltes Küchenfenster gelang der Einstieg in die verwaisten Räume des Hauses, aus dem nach bisherigen Erkenntnissen zumindest ein Ölgemälde im Wert von mehreren hundert Euro verschwand.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6510, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Einbruchschutz:

1. Schützen Sie Ihre Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen. Geprüfte Einbruch hemmende Beschläge in Kombination mit verschließbaren Griffen erhöhen den Einbruchschutz erheblich.

2. Mit Zeitschaltuhren verbundene Lampen, die sich insbesondere in der Dunkelheit der Vorabend- und frühen Abendstunden trotz Abwesenheit der Bewohner automatisch ein- und ausschalten, täuschen deren Anwesenheit vor und schrecken damit Einbrecher ab.

3. Einen guten Einbruchschutz bietet die soziale Kontrolle einer funktionierenden, wachsamen Nachbarschaft. Sprechen Sie im Haus oder in der Nachbarschaft auftretende unbekannte Personen an und fragen Sie, ob sie behilflich sein können. Damit holen Sie vermeintliche Straftäter schon im Vorfeld geplanter Straftaten aus ihrer gewollten Anonymität und signalisieren diesen ein hohes Risiko der Wiedererkennung und Identifizierung. Melden Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge und Beobachtungen unverzüglich an die Polizei.

Gleichzeitig wird wiederholt auf die kriminalpräventive Aktion "Riegel vor - gemeinsam aktiv gegen Wohnungseinbruch" hingewiesen:

Mit der Kampagne "Riegel vor" ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !

Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise.

Ihr Haus oder Ihre Wohnung soll es Einbrechern nicht leicht machen. Ein guter Einbruchschutz ist oft preiswerter als man denkt. Nutzen Sie Sicherheitseinrichtungen, verhalten Sie sich sicherheitsbewusst, lassen Sie sich von uns beraten.

Ihr Beitrag zum Schutz gegen Einbrecher ist unverzichtbar!

Auf gute Nachbarschaft ! Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110. Die Polizei hofft, dass verdächtige Beobachtungen bereits sehr früh gemeldet werden und nicht erst dann, wenn die Täter längst wieder verschwunden sind. Selbst Hinweise auf fremde Personen oder verdächtige Fahrzeuge in Wohnsiedlungen, die in keinem erkennbaren Zusammenhang mit Straftaten stehen, nimmt die Polizei dankbar auf. "Wir kommen lieber mehrmals vergebens, als einmal zu spät !"

Weiterhin bietet die Polizei vielfache Information und Beratung an. Lassen Sie sich von uns beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses, Ihrer Wohnung oder auch über geeignete Wertbehältnisse, erhalten Sie bei Ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7500 - . Die dort beratenden Kriminalisten informieren Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten, den Einbruch hemmenden Produkten sowie örtliche Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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