Polizei Mettmann

POL-ME: Volltrunkene Unfallflucht ohne Führerschein - Velbert - 1402071

Symbolbild: Verkehrsunfallfluchtermittlungen der Direktion Verkehr

Mettmann (ots) - Am frühen Donnerstagabend des 13.02.2014, gegen 17.40 Uhr, beobachteten aufmerksame Zeugen eine PKW-Fahrerin, die beim Rangieren und Einparken, auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Rathaus an der Thomasstraße in Velbert-Mitte, einen geparktes anderes Fahrzeug beschädigte. Dabei entstand am Opel der Unfallfahrerin und am geparkten VW Golf ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von rund 2.200,- Euro. Obwohl die Frau noch am Unfallort auf das Geschehen angesprochen wurde, setzte diese sich dennoch wieder in ihr Fahrzeug, um damit in unbekannte Richtung davonzufahren ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Die vorbildlichen Zeugen und der geschädigte VW-Besitzer alarmierten umgehend die örtliche Polizei.

Mit Hilfe der guten Zeugenaussagen konnte die Velberter Polizei sehr schnell die Halteranschrift des flüchtigen Opels ermitteln und antreffen, als die Unfallflüchtige gegen 19.45 Uhr an ihrem Wohnort in Langenberg eintraf. Am Opel der 46-jährigen Beschuldigten fanden sich sofort Unfallspuren, die mit denen vom Rathausparkplatz korrespondieren. Außerdem stellte sich heraus, dass die Frau deutlich unter Alkoholeinfluss stand und sich kaum auf den Beinen halten konnte. Auf Befragung räumte die Langenbergerin ein, zur Unfallzeit auf dem Velberter Rathausparkplatz gewesen zu sein. Einen Unfall will sie dort aber weder bemerkt, noch von Fremden darauf angesprochen worden sein. Zu ihrem Führerschein befragt, räumte die Beschuldigte ein, dass ihr die Fahrerlaubnis schon in der Vergangenheit, wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, gerichtlich entzogen wurde. Die Velberter Polizei leitete gleich mehrere Strafverfahren gegen die 46-Jährige ein. Zwei Blutproben wurden zur Beweisführung im Strafverfahren richterlich angeordnet und in den Räumen der Velberter Polizeiwache an der Nedderstraße ärztlich durchgeführt. Ein Atemalkoholtest ergab zuvor einen Wert von rund 2,0 Promille (1,0 mg/l).

Während der richterlich angeordneten Maßnahmen in der Velberter Wache leistete die betrunkene Beschuldigte schließlich auch noch körperlichen Widerstand. Dies führte zur Einleitung eines weiteren Strafverfahrens gegen die Langenbergerin, die noch am gleichen Abend vom informierten Ordnungsamt, auf ärztlichen Rat, zwangsweise in eine Suchtklinik eingewiesen wurde.

Gegen den Langenberger Fahrzeughalter des Opels wurden ebenfalls polizeiliche Ermittlungen eingeleitet, da er im Verdacht steht, die Fahrten der 46-jährigen Beschuldigten ohne Fahrerlaubnis zugelassen bzw. ermöglicht zu haben.

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