Polizei Mettmann

POL-ME: Wohnungsbrand an der Poststraße - Velbert - 1402052

Symbolbild: Abendlicher Einsatz der Feuerwehr in Velbert

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Mettmann (ots) - Wie die Feuerwehr Velbert bereits mit eigener Pressemitteilung (PDF in Anlage) vom heutigen Tage berichtete, kam es am späten Montagabend des 10.02.2014, gegen 22.00 Uhr, zu einem Wohnungsbrand an der Poststraße in Velbert-Mitte. Die 31-jährige Bewohnerin einer Erdgeschosswohnung des zweieinhalbgeschossigen Mehrfamilienhauses, hatte Brandgeruch und eine Rauchentwicklung in ihrem Schlafzimmer festgestellt. Darauf verließ sie sofort die Wohnung, zusammen mit ihrem 12-jährigen Sohn. Im Haus lebende Nachbarn wurden unverzüglich gewarnt, die Feuerwehr alarmiert.

Nahezu zeitgleich mit dem schnellen Eintreffen von Polizei und Feuerwehr am Einsatzort, hatten alle Bewohner das Gebäude schon verlassen. Ein 20-jähriger Hausbewohner und Nachbar, der zuvor vergebliche eigene Löschversuche mit einem Pulverfeuerlöscher unternommen hatte, aber auch die beiden Bewohner der Brandwohnung, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Klinikum Niederberg zugeführt. Während Letztere das Krankenhaus nach ambulanter ärztlicher Behandlung schnell wieder verlassen konnten, verblieb der 20-jährige Velberter vorsorglich zur stationären Beobachtung. Durch Feuer, Rauch und Russ wurde nicht nur die Brandwohnung, sondern auch Wohnräume anderer Hausbewohner im Obergeschoss des Hauses zumindest zeitweise unbewohnbar. Alle Mieter fanden aber sehr schnell vorübergehend neue Unterkunft bei Freunden, Bekannten und Verwandten.

Für die Dauer der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Poststraße zwischen Dürer- und Günther-Weisenborn-Straße für den Verkehr. Als die Velberter Feuerwehr ihren Einsatz gegen 23.30 Uhr beendete, wurden die Straßensperrungen aufgehoben, die Brandwohnung verschlossen und beschlagnahmt, kriminalpolizeiliche Untersuchungen zu Brandursache und Schadenshöhe aufgenommen.

Am heutigen Dienstagmorgen des 11.02.2014 untersuchten dann Experten vom Kriminalkommissariat 11 aus Mettmann den beschlagnahmten Brandort genauer. Dabei kamen die Brandermittler zu dem Ergebnis, dass das Feuer durch den fahrlässigen Umgang mit elektrischen Verlängerungskabeln und Mehrfachsteckdosen entstand. Der entstandene Sachschaden durch Feuer, Rauch und Russ wird mit rund 5.000,- Euro beziffert.

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