Polizei Marburg-Biedenkopf

POL-MR: Einbruch in der Rosenstraße; Autofahrer stand unter Drogeneinfluss; Schockanrufer durchschaut-Präventionstipps der Polizei

Marburg-Biedenkopf (ots) -

Einbruch in der Rosenstraße

Niederweimar
Durch die aufgehebelte Terrassentür drangen Einbrecher in der 
Rosenstraße in ein Wohnhaus ein. Sie durchsuchten das Haus und 
stahlen  Schmuck und einen MP3 Player. Hinweise zu verdächtigen 
Beobachtungen zur Tatzeit am Freitag, 07. März, zwischen 17.20 und  
01.15 Uhr, bitte an die Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0.


Rote Kennzeichen, Tiefflug und abgehauen
32-jähriger Autofahrer stand unter Drogeneinfluss

Stadtallendorf
Weil ein mit roten Kennzeichen ausgerüsteter VW Golf am Samstag, 08. 
März, gegen 21.10 Uhr im Tiefflug über die Niederrheinische Straße 
fuhr, entschloss sich die Streife der Polizei Stadtallendorf zu einer
Kontrolle und wendete. Der Golffahrer gab daraufhin nochmal Gas und 
flüchtete. Die Polizei fand den Wagen verlassen und unverschlossen im
Eulenweg. Fahrer und Beifahrer versuchten erfolglos, sich hinter 
einer Garage zu verstecken. Der 32-jährige Mann aus dem Ostkreis gab 
zu, gefahren zu sein. Mit dem Auto an sich war alles in Ordnung. Der 
Grund für die Flucht lag wohl im vorangegangenen Genuss von 
alkoholischen Getränken und berauschenden Mitteln. Der Alkotest 
zeigte einen nur geringen Wert, der Drogentest reagierte positiv. Die
Polizei veranlasste eine Blutprobe und untersagte die Weiterfahrt.


Schockanrufer durchschaut

Marburg 
Am Freitag, 07. März, gab es in Marburg mindestens zwei versuchte 
Trickbetrügereien durch sogenannte Schockanrufe. In beiden Fällen 
blieben die Täter erfolglos, weil die Opfer den Betrugsversuch 
durchschauten und die jeweiligen Telefonate schnell beendete waren.
Soweit bekannt riefen die russisch sprechenden Täter auf den 
Festnetznummern der mutmaßlichen Opfer an und gaben sich als deren 
Söhne aus, die sich gerade in einer Notlage befinden.
In diesem Fall hatten sich die Täter die falschen Opfer ausgesucht, 
denn der eine angerufene hat keinen Sohn und die andere sprach kein 
russisch.
Die Vorgehensweise ist allerdings ganz typisch für die sogenannten 
Schockanrufer.
Sie rufen in der Regel Menschen vermeintlich russischer Herkunft an, 
sprechen nur russisch und schildern eine völlig erfundene Notlage 
eines nahen Verwandten, meist des Sohnes oder Tochter. Die 
vielfältigen Geschichten enden immer mit der Forderung nach Geld, 
dass an einen "zufällig" in der Nähe befindlichen Boten übergeben 
werden soll. Die Geschichten schockieren die Angerufenen und 
versetzten sie in einen Zustand von Angst und Schrecken. Sie könnten 
quasi nicht mehr rational denken, was die Täter dann auszunutzen. 
Aus gegebenem Anlass gibt die Polizei Hinweise, die davor  bewahren, 
Opfer eines Schockanrufs zu werden.

-	Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte
oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht kennen

-	Gehen Sie nicht auf Forderungen ein, prägen Sie sich jedoch Stimme 
und sprachliche Besonderheiten des Anrufers ein

-	Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer des Anrufers, wenn sie in
Ihrem Telefon angezeigt wird.

-	Wenn Sie zu einem Rückruf aufgefordert werden: 
rufen Sie nicht zurück, vergleichen Sie die angezeigte Telefonnummer 
mit denen Ihrer Verwandten.

-	Schockanrufer rufen ihre Opfer oftmals aus Litauen an. Diese 
Vorwahl beginnt mit 00370.

-	Sprechen Sie auch mit Freunden und Bekannten über diese 
Betrugsmasche und geben Sie die Verhaltenshinweise weiter.

Im Internet unter www.polizei.hessen.de oder unter 
www.polizei-beratung.de stehen wertvolle Informationen zu diesem und 
anderen Themen.
Unter www.polizei.hessen.de/ppmh ist zudem das zweisprachige Plakat 
zu sehen, dass über den Schockanruf informiert.


Martin Ahlich 
ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43648 

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
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35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120
Fax: 06421-406 127

E-Mail: poea-mr.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

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