Polizei Wetterau-Friedberg

POL-FB: Mitarbeiter entwendete über 10 Tonnen Altmetall ++ Alkoholisiert in Bad Vilbel ++ Anhänger in Schwalheim gestohlen ++ Chevrolet in Bad Vilbel aufgebrochen ++ u.a.

Friedberg (ots) - Anhänger in Schwalheim gestohlen

Bad Nauheim: Einen Wert von 4000 Euro hat der silberfarbene VAPP KFZ-Anhänger mit Frankfurter Kennzeichen, den ein Dieb zwischen 19 Uhr am Mittwoch und 17.30 Uhr am Donnerstag in der Hubert-Vergölst-Straße entwendete. Der Anhänger stand dort am Fahrbahnrand und war nicht besonders gegen Diebstahl gesichert. Die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, bittet um Hinweise.

Auto aufgebrochen

Bad Vilbel: Oberhalb des Sportplatzes in der Homburger Straße brach ein Dieb zwischen 22.30 Uhr am Donnerstag und 07.45 Uhr am heutigen Morgen einen weißen Chevrolet Sport auf. Der Täter brachte eine Scheibe des PKW zum Bersten und entwendete aus dem Fahrzeuginneren unter anderem ein mobiles Navigationsgerät und ein Handyladekabel. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Hinweise auf den Täter erbittet die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0.

Auch 0,6 waren zu viel

Bad Vilbel: Ab 0,5 Promille begeht eine Ordnungswidrigkeit, wer ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führt. Da der Atemalkoholtest bei einem 48-jährigen Dieburger heute Nacht einen Wert von über 0,6 Promille anzeigte, als ihn die Polizei mit seinem Renault am Marktplatz kontrollierte, musste er mit zur Polizeistation kommen. Dort hatte er die Möglichkeit eine Blutentnahme zur Feststellung des genauen Wertes zu vermeiden, indem er einem gerichtsverwertbaren Atemalkoholtest zustimmt. Im Anschluss daran konnte der Dieburger die Polizeistation zu Fuß verlassen, er wird demnächst Post von der Bußgeldstelle erhalten. Ein Monat Fahrverbot, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und 500 Euro Bußgeld werden die Folge für ihn sein. Übrigens: Selbst wer nur über 0,3 Promille hat und Ausfallerscheinungen zeigt oder an einem Unfall beteiligt war muss mit Strafen rechnen und wird möglicherweise von seiner Versicherung in Regress genommen.

Golf angefahren

Büdingen: Vermutlich war es die Fahrerin eines Hyundai, die am gestrigen Donnerstag, gegen 10 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Landratsamt An der Saline einen schwarzen Golf beschädigte und dabei einen Schaden von etwa 1500 Euro verursachte. Ein Zeuge beobachtete den Unfall und informierte die Polizei. Die Unfallverursacherin fuhr trotz des entstandenen Schadens weiter. Die Polizei in Büdingen ermittelt nun wegen Unfallflucht. Eine Geldstrafe, ein Fahrverbot und Punkte im Flensburg können die Folge eines Unerlaubten Entfernens vom Unfallort sein.

Unfallflucht - VW gesucht

Friedberg: Nach einer Unfallflucht in der Leonhardstraße am Mittwochabend, zwischen 19 und 20.15 Uhr, haben die Ermittlungen der Polizei inzwischen ergeben, dass es sich um einen VW Polo oder VW UP (nach Baujahr 2011) gehandelt haben muss, dessen Fahrer den Unfall verursachte. An einem weißen VW Golf verursachte der flüchtige Fahrer einen Schaden von rund 2000 Euro und verlor dabei sein Spiegelglas. Die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, bittet weiterhin um Hinweise in diesem Zusammenhang.

Mitarbeiter entpuppte sich als Dieb

Nidda: Merklich weniger wurden die in einer Kiste gesammelten Metallreste einer Firma in den letzten Wochen. Die bei der Produktion anfallenden Reste werden in der Firma üblicherweise für den Abverkauf gesammelt und sind von einigem Wert.

In der Nachtschicht Dienstag auf Mittwoch dieser Woche fiel dann ein Mitarbeiter auf, der scheinbar Metallreste einsteckte und zu seinem Fahrzeug brachte. Die Verantwortlichen der Firma verständigten die Polizei, die schließlich im Fahrzeug des 55-Jährigen aus Hungen das vermeintliche Diebesgut fanden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte zunächst in Gewahrsam genommen.

In seiner Vernehmung räumte der Mann ein einige Teile aus der Firma entwendet zu haben. Am Mittwoch durchsuchten Beamte des Polizeiposten Nidda das Haus des Hungeners und stellten fest, dass er damit leicht untertrieben hatte. Die Menge der im Haus gefundenen Metallteile, die auf Firmeneigentum zurückzuführen sind, beläuft sich auf mindestens 10 Tonnen. Bei dem aktuellen Schrottwert hat das Diebesgut damit einen Wert von rund 6000 Euro.

Das Altmettal wurde sichergestellt und inzwischen von der Firma in ihren Besitz zurückgeholt. Der 55-Jährige muss sich nun nicht nur wegen des Diebstahls verantworten, sondern wird auch die entsprechenden Konsequenzen in Bezug auf sein Arbeitsverhältnis tragen müssen.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

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