Polizei Wetterau-Friedberg

POL-FB: viele Unfallfluchten im Wetteraukreis, Autobahngold, Zwei BMW in Karben entwendet, Kreisverkehr überfahren in Münzenberg, Kettenreaktion auf der A 5- Verursacher gesucht, u.a.

Friedberg (ots) - Fußgängerin bei Unfall leicht verletzt

Bad Nauheim: Die Frankfurter Straße überquerte eine 78-jährige Bad Nauheimerin gestern Nachmittag gegen 15 Uhr im Einmündungsbereich der Frauenwaldstraße, etwa 50 Meter neben einem Fußgängerüberweg. Dabei wurde sie von der 45-jährigen Fahrerin eines Toyota Avensis erfasst, die im gleichen Moment aus der Frauenwaldstraße nach links in die Frankfurter Straße einbog. Die Seniorin verletzte sich bei dem Unfall leicht. Am PKW entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Schranke beschädigt

Bad Nauheim: Die Zufahrtsschranke zu einem Parkplatz in der Usastraße beschädigten Unbekannte zwischen Donnerstag, 16 Uhr, und Montag, 08 Uhr. Der Schließmechanismus der Schranke ist defekt, da diese vermutlich nach hinten weggedrückt wurde. Die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, bittet um Hinweise.

Einbruch in Zahnarztpraxis

Bad Vilbel: Noch ist unklar, wie es den Einbrechern gelang in eine Zahnarztpraxis im Weitzesweg einzudringen. Zwischen 14 Uhr am 1. Mai und 07 Uhr am 04. Mai durchwühlten sie mehrere Schränke und richteten zudem einigen Sachschaden an, indem sie beispielsweise die elektrischen Kabel von Geräten durchschnitten. Zum Diebesgut und der Schadenssumme liegen noch keine Angaben vor. Die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0, bittet um Mitteilung verdächtiger Beobachtungen in diesem Zusammenhang.

Führerschein sichergestellt

Bad Vilbel: 37 Jahre alt ist eine Bad Vilbelerin, deren Führerschein gestern Abend sichergestellt wurde. Zeugen meldeten sich am späten gestrigen Abend bei der Polizei und berichteten von einem in Schlangenlinien aus dem Frankfurter Bereich nach Bad Vilbel fahrenden Renault. Die beschriebene Fahrerin konnte an ihrer Wohnanschrift durch die Polizei erheblich alkoholisiert angetroffen werden. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein der Frau sicher.

Bargeld gegen falsches Edelmetall- Trickbetrug "Autobahngold"

Bad Vilbel: Von einem unschönen Ende einer Reise in die Tschechische Republik kann ein 37-jähriger Bad Vilbeler berichteten. Gestern erstattete er Anzeige bei der Polizei, nachdem er am Sonntag bei Prag Betrügern auf den Leim gegangen war. "Autobahngold" ist das Stichwort unter dem die Betrugsmasche umgangssprachlich bekannt ist. An einer Autobahnraststätte, an Anschlussstellen oder auf vielbefahrenen Bundesstraßen steht am Straßenrand ein PKW, dessen Insassen sich auf den ersten Blick in einer Notlage befinden. Hilfsbereite Verkehrsteilnehmer halten an, oder werden angehalten, und bekommen eine mitreißende Geschichte erzählt. Findet dies dann noch an einem Urlaubsort mit entsprechender Grundstimmung des avisierten Opfers statt, dann kommt es schnell zu einem Diel, der schlicht als Betrug bezeichnet werden muss. Dem Opfer wird ein minderwertiges Metall, lackiert und mit einem falschen Stempel - um einen hochwertigen Eindruck zu vermitteln, gegen direkte Zahlung von Bargeld angeboten. So sind die Täter angeblich wieder flüssig, um sich selbst aus ihrer Notlage zu befreien. Doch der veräußerte Schmuck ist so gut wie wertlos, billige Ramschware die auch aus dem nächsten Kaugummiautomat sein könnte. Ganze Banden haben sich auf diese Betrugsform organisiert, die sie in verschiedenen Abwandlungen immer wieder durchführen. Eines ist ihnen allen gemein: Der Käufer macht richtig Miese. Oft sind es mehrere hundert Euro Bargeld, wie im Fall des Bad Vilbelers.

Autotüren verkratzt

Bad Vilbel: Eine komplett neue Lackierung der beiden Türen auf der Fahrerseite eines grauen 1er BMW ist erforderlich, nachdem ein Unbekannter den PKW am Montag, zwischen 11.10 und 12 Uhr, in der Parkstraße beschädigte. Direkt auf dem Parkplatz der dortigen Sparkasse stand das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt. Der Schaden liegt bei etwa 1500 Euro. Die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0, bittet um Hinweise.

Zwei PKW in Karben entwendet

Karben: Auf einem Parkplatz in der Luisenthaler Straße in Kloppenheim stellte ein Anwohner seinen schwarzen BMW 560L am Sonntagabend, gegen 23 Uhr, ab. Am Montagmorgen um 07 Uhr dann der Schock: von dem PKW im Wert von 17.000 Euro fehlt jede Spur. Bereits eineinhalb Stunden zuvor musste ein Groß-Karbener diesen Schock verdauen, dessen weißer BMW 560 X zwischen Mitternacht und 05.30 Uhr in der Ramonville Straße entwendet wurde. Einen Wert von 15.000 Euro hat sein Fahrzeug. Die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0, bittet um Mitteilung verdächtiger Beobachtungen in diesem Zusammenhang.

Kreisverkehr überfahren

Münzenberg: Die Ursache für einen Unfall am gestrigen Montagnachmittag in Gambach ist noch unbekannt. Ein medizinischer Hintergrund bei dem 60-jährigen Fahrer kann nicht ausgeschlossen werden. Gegen 16 Uhr befuhr er die Bundesstraße von Ober-Hörgern kommend, überfuhr dann die Mittelinsel des Kreisverkehrs am Ortseingang von Gambach und stieß schließlich mit einem Touran auf der gegenüberliegenden Seite des Kreisels zusammen. Die 35-jährige Fahrerin des Touran aus Münzenberg blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt, ihre 5-jährige Tochter wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Schwer verletzt brachte ein Krankenwagen auch den 60-jährigen Münzenberger in ein Krankenhaus. Sein Mercedes und der Touran wurden erheblich beschädigt und von Abschleppdiensten geborgen. Der Sachschaden liegt bei rund 10.000 Euro.

Außenspiegel beschädigt

Rosbach: Den linken Außenspiegel eins grauen Mercedes GLK beschädigte ein Unbekannter zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 09 Uhr, in der Königsberger Straße in Rodheim. Der Polizei liegen Hinweise vor, dass auch weitere Fahrzeuge beschädigt wurden, zu denen bislang noch keine Anzeigen vorliegen. Zeugen des Vorfalls und weiter Geschädigte werden gebeten sich mit der Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, in Verbindung zu setzen.

Kettenreaktion mit Folgen auf der A5 - Verursacher gesucht

Rosbach: Im dichten Verkehr auf der Autobahn 5 kam es am vergangenen Donnerstag, gegen 13.30 Uhr, zwischen der Anschlussstelle Bad Homburg und der Anschlussstelle Friedberg zu einer Kettenreaktion, die mit einem Sachschaden von 8000 Euro endete. Ein dunkler Kombi wechselte plötzlich von der linken Spur nach rechts, vermutlich um nicht auf den vor ihm fahrenden PKW aufzufahren, der plötzlich stark bremste. Durch dieses spontane Ausweichmanöver musste der Fahrer eines schwarzen Audi ebenfalls eine Spur weiter nach rechts wechseln, um nicht auf den Kombi aufzufahren. Ein weißer BMW auf der rechten Spur schaffte es dann schließlich nicht mehr Platz zu machen, so dass er mit dem Audi zusammenstieß. Der eigentliche Verursacher dieses Dominoeffektes, der dunkle Kombi, fuhr einfach weiter. Gegen ihn ermittelt die Polizeiautobahnstation in Butzbach, Tel. 06033-933-0, nun wegen Unfallflucht.

Dieseldiebstahl

Wölfersheim: Aus Baumaschinen einer Baustelle an der Bundesstraße 455 bei Geisenheim zapften Diebe in der Nacht zum heutigen Dienstag etwa 300 Liter Diesel ab. Zwischen 17 Uhr und 08 Uhr liegt die Tatzeit. Die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, bittet um Hinweise.

Unfallfluchten

Friedberg: Seinen grauen Opel Corsa C fand ein Echzeller am vergangenen Mittwoch, 29. April, gegen 17 Uhr, in der Fichtenstraße vorne links unfallbeschädigt vor. Am Vorabend zu gleicher Zeit hatte er den PKW dort ohne Beschädigungen abgestellt.

Friedberg: Einen kleinen roten Zettel mit einer Handynummer fand ein Rosbacher am Donnerstag, 30. April, an seinem Auto vor. Zwischen 15.30 und 17.20 Uhr hatte er dieses der Kaiserstraße abgestellt. Auf dem Zettel befand sich eine Handynummer, die jedoch offensichtlich nicht richtig notiert war. Der Schreiber des Zettels kann vermutlich nähere Angaben zu einem Unfallschaden an dem VW Golf IV machen, der in diesem Zeitraum entstand.

Nidda: Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr am Montag, 27. April, gegen 13.35 Uhr die Schottener Straße in Unter-Schmitten in Richtung Bundesstraße 455. Er ordnete sich zunächst auf die Linksabbiegespur, Richtung Feldstraße ein. Vermutlich bemerkte er, dass er sich falsch eingeordnet hatte und wechselte von der Linksabbiegespur nach rechts, ohne auf den nachfolgenden Verkehr auf der Geradeausspur zu achten. Eine aus Nidda kommende Schmart-Fahrerin konnte durch eine starke Bremsung gerade noch einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug verhindern. Ein hinter ihr fahrender Audi Fahrer, ebenfalls aus Nidda, erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Smart auf. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der eigentliche Unfallverursacher entfernte sich ohne weiteres von der Unfallstelle.

Niddatal: Am Fahrbahnrand war der weiße Ford Expedition eines Niddatalers zwischen Donnerstag, 20 Uhr, und Freitag, 18.30 Uhr, abgestellt. Der Verursacher eines Schadens von 200 Euro am der hinteren linken Beleuchtungseinrichtung des PKW beging Unfallflucht.

Ortenberg: Eine Büdingerin befuhr am Mittwoch, 29. April, gegen 17.15 Uhr die Landstraße 3184 von Ortenberg in Richtung Wippenbach. Ausgangs einer Rechtskurve kam ihr im dortigen Kurvenbereich ein bislang unbekannter Motorradfahrer auf ihrer Fahrspur entgegen. Die Fahrerin musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei stieß sie gegen den Bordstein und beschädigte dabei ihr Fahrzeug. Der entstandene Sachschaden liegt bei 3.000 Euro. Der Motorradfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne dass nähere Hinweise zu ihm bekannt wurden.

Rosbach: Zwischen 14.30 und 19.45 Uhr beschädigte ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer am Samstag einen schwarzen Skoda Oktavia in der Taunusstraße. Der Schaden an Stoßstange und Kotflügel vorne links beläuft sich auf rund 2.500 Euro.

Wöllstadt: Nur 20 Minuten stand der schwarze Opel Insignia einer Rosbacherin am Samstag, zwischen 13 und 13.20 Uhr, Am Kalkofen auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Ein Unbekannter beschädigte in diesem Zeitraum den PKW am hinteren Kotflügel und beging Unfallflucht. Der Sachschaden am PKW liegt bei 500 Euro.

Die Polizeistationen in Friedberg, Tel. 06031-601-0, und Büdingen, TEl. 06042-9648-0, bitten um Hinweise. Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Die Gefahr erwischt zu werden ist hoch. Etwa ein Drittel aller Fahrzeugführer, die nach einem Unfall zunächst das Weite suchten, konnten im letzten Jahr in der Wetterau ermittelt werden. Neben einer saftigen Geldstrafe und Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg droht den Unfallflüchtigen auch der Entzug der Fahrerlaubnis. Eine Abwicklung eines Unfallschadens über die Versicherungen ist sehr viel unkomplizierter, als später von diesen in Regress genommen zu werden, wenn man nach einem Unfall einfach abgehauen ist. In Zeiten wo fast jeder auf seinen Führerschein angewiesen ist, sollte nicht nur das Verständnis für den Ärger des anderen Verkehrsteilnehmers jeden zur ordnungsgemäßen Regulierung des Unfallschadens bewegen, sondern auch der pure Egoismus nicht den Führerschein abgeben zu müssen.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

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