Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 27.02.2014

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

1. Mit Alkohol im Blut unterwegs - Offenbach

(neu) Deutlich zu tief ins Glas geschaut hatte nach Ansicht der Polizei ein 60 Jahre alter Mann aus Offenbach, der am Mittwochabend mit seinem Opel Corsa unterwegs war und dabei einen Verkehrsunfall verursachte. Gegen 19.30 Uhr fuhr der Offenbacher in der Rhönstraße hinter einem silbernen Opel Vectra her, dessen 45 Jahre alter Fahrer aus Weimar bremsen musste. Der Corsa-Fahrer reagierte nach Ansicht der Ordnungshüter jedoch viel zu spät und fuhr vermutlich deshalb auf den Vordermann auf. Den mutmaßlichen Grund für die verspätete Reaktion fanden die Schutzleute recht schnell heraus: Da der 60-Jährige eine deutliche Fahne hatte, bat man ihn noch an der Unfallstelle zu einem Alkoholtest. Dieser zeigte einen Wert von über 1,6 Promille an. Eine Blutuntersuchung soll nun Aufschluss darüber geben, wie viel Alkohol der 60-Jährige getrunken hatte. Seinen Führerschein stellte die Polizei sicher.

2. Spurwechsel mit Folgen - Bundesstraße 45/Obertshausen

(neu) Rund 1.300 Euro Sachschaden sind die Bilanz der Autobahnpolizei Langenselbold bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 45 bei Obertshausen. In Höhe des sogenannten Tannenmühlkreisels war gegen 7.10 Uhr ein grauer Hyundai auf der rechten Spur in Richtung Dieburg unterwegs, der dann plötzlich nach links zog. Ein 22 Jahre alter Mann aus Hanau, der dort mit seinem blauen Mercedes Transporter unterwegs war, musste stark bremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Doch dies kam für einen nachfolgenden Transporter-Fahrer aus dem Raum Fulda zu abrupt. Trotz einer Vollbremsung schaffte er es nicht mehr, rechtzeitig zum Stehen zu kommen und fuhr dem Mercedes ins Heck. Der Auslöser der Karambolage scherte sich allerdings nicht weiter um das verbeulte Blech und fuhr einfach weiter. Nach ihm fahndet nun die Polizei und bittet Zeugen, die an der Unfallstelle vorbeigefahren sind, um Hinweise unter 06183 911550.

3. Beim Abbiegen zu weit ausgeholt - Neu-Isenburg

(iz) Offenbar viel Platz zum Abbiegen benötigte ein Autofahrer am Mittwochabend. Der Unbekannte wartete gegen 19.15 Uhr mit seinem silbernen Wagen auf der Herzogstraße vor einer roten Ampel, um dann nach links in die Friedhofstraße abzubiegen. Neben ihm stand zur gleichen Zeit auf der Geradeausspur eine Skoda-Fahrerin aus Urberach. Beim Aufleuchten der grünen Ampel fuhren beide gleichzeitig los - allerdings holte der Fahrer des silbernen Autos zum Abbiegen mächtig nach rechts aus und touchierte dabei den neben ihm fahrenden Octavia der 38-Jährigen. Die Frau hielt nach der Kollision sofort an; der andere Autofahrer, der möglicherweise in einem BMW saß, machte sich aber einfach auf und davon. Die Polizei sucht bereits nach dem abgehauenen Fahrer und seinem Wagen; Hinweise bitte an die Wache in Neu-Isenburg (06102 2902-0).

4. Ohne Beute geblieben - Neu-Isenburg

(iz) Offenbar ohne jede Beute blieben Einbrecher, die zwischen Montag und Mittwoch in der Frankfurter Straße und im Lindenweg aktiv waren. An der erstgenannten Örtlichkeit drangen die Unbekannten während den ersten Stunden des Mittwochs in eine in den 110er-Häusern gelegenen Gaststätte ein und stöberten dort in allen Schubladen herum. Eine erste Überprüfung ergab, dass aus dem Lokal nichts fehlt. Die gleiche Feststellung gilt für ein derzeit leerstehendes Einfamilienhaus am Lindenweg. Auch hier hatten sich Ganoven zwischen Montagabend und Mittwochmorgen zunächst gewaltsam Zutritt verschafft, dann aber wohl festgestellt, dass es in dem verwaisten Domizil nichts zu holen gab. Zu beiden Einbrüchen sucht die Kripo nach Zeugen, die sich bitte auf dem Hinweistelefon 069 8098-1234 melden.

5. Scheibe eingeschlagen - Dreieich-Sprendlingen

(iz) Ein kurzer Griff durch das Loch der eingeschlagenen Scheibe und schon hatten die Einbrecher das Fenster zum Einsteigen geöffnet. So geschehen in der Nacht zum Mittwoch, als Unbekannte ein zum Büro umfunktioniertes Einfamilienhaus in der Herrnröther Straße ins Visier genommen hatten. Die Langfinger durchstöberten die ebenerdige Etage sowie das Obergeschoss und klauten eine Kaffeemaschine sowie einen LED-Fernseher und etwas Bargeld. Die Offenbacher Kripo ermittelt bereits in dem Fall und hält es für möglich, dass Anwohner oder Passanten das Klirren der Scheibe mitbekommen haben. Zeugen melden sich bitte auf dem Hinweistelefon 069 8098-1234.

6. "Diesel-Säuglinge" schlugen zu - Rodgau-Jügesheim

(iz) Ziemlich verärgert stellte am Mittwochmorgen ein Brummi-Fahrer fest, dass der Tankinhalt seines an der Philipp-Reis-Straße abgestellten Scanias in der Nacht zuvor auf unredliche Weise den Besitzer gewechselt hatte. Irgendwann zwischen 19 und 6.30 Uhr muss jemand den Tankverschluss der Sattelzugmaschine abgehebelt und dann gut hundert Liter Diesel abgepumpt haben. Wer etwas von der Aktion der "Diesel-Säuglinge" mitbekommen hat, wendet sich bitte an die Heusenstammer Polizei (06104 6908-0) oder den Polizeiposten in Dudenhofen (06106 2828-0).

7. Wer hatte an der Kreuzung Grün? - Rodgau Nieder-Roden

(iz) Wer hatte Grün und wer Rot? Das ist die entscheidende Frage, die sich der Polizei zu einem Unfall am Dienstagabend an der Kreuzung der Frankfurter Straße mit der Rodgau-Ring-Straße stellt. Auf der erstgenannten Fahrbahn war kurz nach 21 Uhr eine 23-Jährige aus Nieder-Roden unterwegs, die mit ihrem Renault - von der Lichtenbergstraße kommend - die Rodgau-Ring-Straße überquerte. Zeitgleich näherte sich auf der R-R-Straße von Rollwald her ein 19-Jähriger mit seinem Alfa, der ebenfalls die Kreuzung überquerte. Beide Wagen trafen sich recht heftig; während der in Dudenhofen wohnende junge Mann unverletzt blieb, kam die Fahrerin des Twingos zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Frage der Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt konnte von den Ordnungshütern bislang nicht eindeutig geklärt werden. Die Beamten bitten daher mögliche Zeugen des Unfalls, die noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, sich auf der Wache in Heusenstamm (06104 6908-0) zu melden.

8. Hund geklaut und in Mülltonne gesteckt - Rodgau-Weiskirchen

(iz) Eine unfreiwillige Reise mit beinahe bösem Ende auf der anderen Mainseite machte in der Nacht zum Mittwoch eine schwarz-weiße Mischlingshündin. Ein Unbekannter war irgendwann nach 20 Uhr in einen Pferdestall an der Friedrich-Henkel-Straße eingebrochen und hatte sich dort den Vierbeiner geschnappt. Am nächsten Vormittag fanden Mitarbeiter einer in Hanau-Großauheim ansässigen Firma den Hund in einem Müllcontainer und informierten sofort die Polizei. Die Ordnungshüter jenseits des Mains brachten den Vierbeiner zunächst im Tierheim unter, bis schließlich im Rahmen von Ermittlungen seine Herkunft geklärt werden konnte. Offensichtlich wurde der Hund vom dem Unbekannten in einem Fahrzeug abtransportiert. Wer etwas davon mitbekommen hat oder sonst Hinweise geben kann, wendet sich bitte an den Polizeiposten in Dudenhofen (06106 2828-0) oder die Wache in Heusenstamm (06104 6908-0).

9. Einbruch in der Querstraße - Seligenstadt

(iz) Wer hat am Mittwoch zwischen 10 und 14 Uhr verdächtige Personen am Ende der Querstraße gesehen? Das fragt die Kripo im Rahmen der Ermittlungen zu einem Einbruch im angegebenen Zeitraum. Die Ganoven hatten sich Zugang zu einem Mehrfamilienhaus verschafft und dann eine im zweiten Stock gelegene Wohnung aufgebrochen. Ob sie in den durchwühlten Schränken und Schubladen etwas zum Einsacken fanden, muss noch abgeklärt werden. Zeugen melden sich bitte auf dem Hinweistelefon der Kripo (069 8098-1234) oder der Wache in Seligenstadt (06182 8930-0).

10. Friedlicher Hexenrummel - Polizei zieht positive Bilanz - Seligenstadt

(iz) Eine positive Bilanz zieht die Seligenstädter Polizei nach dem traditionellen Hexenrummel am Mittwoch vor Fastnacht. Mehr als 2.000 Besucher ließen sich durch das regnerische Wetter nicht abhalten und kamen in bunten Kostümen in die Faschingshochburg, um ausgelassen zu feiern. Bis auf kleinere Scharmützel verliefen alle Veranstaltungen rund um den Marktplatz ohne größere Zwischenfälle. Wie Polizeichef Josef Michael Rösch berichtete, zeigten die Ordnungshüter im Innenstadtkern mit Verstärkung aus der Bereitschaftspolizei Mühlheim ständig Präsenz. Unterstützt durch Ordnungspolizisten der Stadt und eine Streife der Wachpolizei waren die Schutzleute gleichermaßen in den Lokalen und auf den Straßen unterwegs. "Mit Erfolg", stellte Rösch heraus; "nur in einem Fall mussten wir bei einer kleineren Auseinandersetzung in einer Gaststätte einschreiten und gemeinsam mit der Security die Kontrahenten trennen. Danach war wieder Ruhe." Nach Mitternacht kontrollierten die Beamten schließlich bis in die Morgenstunden hinein den stadtauswärts fließenden Verkehr. Auch hier gab es Lob von der Polizei: "Fast einhundert Personen wurden in unseren Kontrollstellen in der Aschaffenburger Straße und der Dudenhöfer Straße überprüft - und die Bilanz ist sehr erfreulich: Alles im grünen Bereich; nicht ein betrunkener Autofahrer", fasste Rösch zufrieden das Ergebnis zusammen und ergänzte: "Was sich seit Jahren schon in der Faschingszeit abzeichnet, bestätigte sich auch in diesem Jahr: Die Leute sind vernünftig und lassen ihre Autos stehen, wenn sie feucht-fröhlich feiern. Viele sind auf ihren Führerschein angewiesen und wissen, dass wir zur Fastnacht verstärkt kontrollieren!"

Bereich Main-Kinzig

1. Kurzschluss im Ofen - Hanau

(neu) Ein Kurzschluss in einem Saunaofen dürfte nach einer ersten Einschätzung der Polizei am Mittwochabend die Ursache für viel Rauch im Harzweg in Großauheim gewesen sein. Als ein Mieter um kurz nach 21 Uhr zu seiner Waschmaschine im Keller des Mehrparteienhauses wollte, war bereits der ganze Kellerflur verqualmt. Der Mann alarmierte seine Nachbarn und rief umgehend die Feuerwehr zu Hilfe. Ursache des Ganzen war wohl der Kurzschluss im Ofen einer Sauna, die schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb war. Die Hanauer Wehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen, bevor ein größerer Schaden an dem Gebäude entstand. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Eine Schadenssumme ist bislang nicht bekannt.

2. Geklauten Hund in Mülltonne gesteckt - Hanau-Großauheim

(iz) Beinahe ein böses Ende nahm in der Nacht zum Mittwoch die wohl unfreiwillige "Reise" einer schwarz-weißen Mischlingshündin. Zunächst war ein bislang Unbekannter in einen am Ortsrand von Rodgau-Weiskirchen liegenden Pferdestall eingebrochen und hatte sich den Vierbeiner geschnappt. Am Vormittag fanden Mitarbeiter einer an der Rödernseestraße in Großauheim ansässigen Firma den Hund in einem Müllcontainer und informierten sofort die Polizei. Die Ordnungshüter brachten den Vierbeiner zunächst im Tierheim unter, bis schließlich im Rahmen von Ermittlungen seine Herkunft geklärt werden konnte. Die Beamten vermuten, dass das Tier vom dem Unbekannten in einem Wagen nach Großauheim transportiert wurde. Wer im Bereich Rödernseestraße/Rodgaustraße jemand mit einem schwarz-weißen Mischlingshund gesehen hat oder sonst Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die Wache in Großauheim (06181 9597-0) oder den Polizeiposten in Rodgau-Dudenhofen (06106 2828-0).

3. Nach dem Schwein kam der Toyota - Linsengericht

(neu) Gleich doppeltes Pech hatte ein 27 Jahre alter Mann aus Schöllkrippen am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 2306 zwischen Geislitz und der Einmündung nach Waldrode. Als er gegen 7 Uhr mit seinem Ford Mondeo unterwegs war, sprang plötzlich eine Wildsau aus der Hecke und rannte direkt vor sein Auto. Der 27-Jährige erfasste das Borstenvieh und konnte dann aufgrund des Frontschadens an seinem Wagen nicht mehr weiterfahren. Während er im Morgengrauen auf Hilfe wartete, näherte sich eine 21-jährige Frau aus Geiselbach mit ihrem Toyota IQ der Unfallstelle und dürfte nach Einschätzung der Polizei mit ihren Gedanken nicht nur auf der Straße gewesen sein. Trotz des Warndreiecks, welches der Mondeo-Fahrer zur Sicherheit aufgestellt hatte, prallte die junge Frau mit ihrem weißen IQ gegen den Ford, der anschließend nicht nur vorne, sondern auch noch hinten kaputt war. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 6.500 Euro.

4. Fünfjährige fährt vors Auto - Brachttal

(neu) Mit Verdacht auf Knochenbrüche und Prellungen musste am Mittwochnachmittag ein fünf Jahre altes Mädchen in Brachttal in ein Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem es im Ortsteil Schlierbach an einer Straßeneinmündung mit einem Personenwagen zusammengestoßen war. Gegen 16.40 Uhr fuhr ein 51 Jahre alter Mann aus Neuenschmidten mit seinem Dacia auf der Wächtersbacher Straße, als aus der Fabrikstraße plötzlich ein kleines Mädchen auf ihrem Kinderfahrrad herauskam. Dem Autofahrer gelang es nicht mehr dem Kind auszuweichen und er prallte mit ihm zusammen. Wie es genau zu dem Unfall kam, prüft nun die Polizei in Gelnhausen. An dem Fahrrad und dem Auto entstand relativ geringer Sachschaden, der mit rund 500 Euro beziffert wurde.

Offenbach, 27.02.2014, Pressestelle, Rudi Neu

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