Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen von Freitag, 14.02.2014

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

1. Spaß mit Maß - Jugend und Alkohol zur Faschingszeit - Offenbach Stadt und Kreis

(aa) Närrisches Treiben mit fröhlichem und ausgelassenem feiern bestimmt wieder während der Faschingszeit in weiten Teilen des Landes das Leben. Dabei spielt der Konsum alkoholischer Getränke eine nicht unwesentliche Rolle.

Gerade Kinder und Jugendliche sind dabei mitunter besonders gefährdet. In Deutschland und auch in Hessen ist die Zahl der jugendlichen Komasäufer laut aktueller Pressemitteilung der DAK und der Statistischen Landesämter leicht gestiegen. Dieser Anstieg gilt auch für jugendliche Komasäufer im Main-Kinzig-Kreis. Im Jahr 2012 kamen nach Informationen der DAK-Gesundheit 125 Patienten im Alter von 10 bis unter 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. So auch in Offenbach: im Jahr 2012 wurden 27 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis unter 20 Jahren nach extremem Alkoholkonsum in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gute Stimmung und ausgelassenes feiern, sei es auf einer Faschingsveranstaltung in der Halle oder einem Umzug, prägen seit jeher das Erscheinungsbild der "5. Jahreszeit". Viele Fastnachter, vor allem Kinder und Jugendliche, unterschätzen dabei die Auswirkungen der alkoholischen Getränke.

Die Gründe, warum Kinder und Jugendliche zur Flasche greifen, sind vielfältig: Ob Neugierde, Gruppendruck oder Stress, die Folgen sind oft heftig. Junge Menschen, die vor dem Ausgehen "vorglühen", sind vielen Risiken ausgesetzt. Aggressive Stimmung, Provokationen und Beleidigungen schlagen leicht in tätliche Gewalt um, besonders wenn Alkohol im Spiel ist. 2012 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen 177 tatverdächtige Kinder, Jugendliche und Heranwachsende unter Alkoholeinfluss registriert.

Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen insbesondere in Gaststätten und Spielhallen. Der unerlaubte Ausschank von Alkohol an Jugendliche wird mit Bußgeldern geahndet.

Allerdings besteht eine große Problematik mit dem so genannten "Vorglühen" vor Veranstaltungen. Dies bedeutet, bereits vor der eigentlichen Veranstaltung Alkohol zu trinken, um sich den meist teuren Alkohol, zum Beispiel in Diskotheken, zu sparen. Außerdem umgehen junge Leute dadurch oftmals die geltenden Jugendschutzgesetze.

In vielerlei Kampagnen, so auch auf Webseiten, wird darüber aufgeklärt, wie jedermann ohne das Risiko von zu viel Alkoholkonsum feiern kann.

Deshalb appelliert die Polizei an Veranstalter, Vereinsverantwortliche und Eltern, für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen besondere Sorge zu tragen. Dabei sei vor allem auf die Altersgrenzen bei den Abgabeverboten von Alkohol und Tabakwaren zu achten:

Alkoholische Getränke dürfen an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. Branntweinhaltige Getränke (unter anderem diverse Mixgetränke) dürfen nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben und der Verzehr gestattet werden.

Wir wollen, dass den jungen Menschen der Spaß und die Freude am Feiern erhalten bleiben - und dass aus einem tollen Erlebnis kein Alptraum wird!

Eltern sollten Vorbilder und die Veranstalter sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

Was gewinnen Sie als Veranstalter dadurch? Das Image Ihrer Feier in der Öffentlichkeit wird gesteigert. Die Berichterstattung in den Medien wird positiv beeinflusst. Es gibt weniger Randale und Vandalismus. Alkoholbedingte Verkehrsunfälle werden vermieden. Sie und Ihre Mitarbeiter/-innen handeln nach den gesetzlichen Bestimmungen, sind Vorbild und setzen sich nicht der Gefahr der Strafverfolgung aus. Umfangreiche Informationen zum Thema "Alkoholmissbrauch und Jugendschutz" bieten für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende, Eltern, Lehrer, Veranstalter und Vereine, aber auch dem Handel und der Gastronomie, folgende Internetseiten:

www.polizei-beratung.de ("Jugendschutztrainer") www.polizei.hessen.de ("Hessen feiert friedliche Feste"; "Jugendliche und Alkohol") www.staygold.de www.netzwerk-gegen-gewalt.de

Trotz vielfacher Warnungen und angekündigter Polizeikontrollen kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Trunkenheitsfahrten im Straßenverkehr. Immer wieder setzen sich Narren unter Alkoholeinwirkung ans Steuer und gefährden damit sich, ihre Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Außer Acht gelassen wird dabei aber auch, dass bei Fahrfehlern oder gar Unfällen schon ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Prozent der Führerschein in Gefahr ist. Für Führerscheinneulinge während der zweijährigen Probezeit und für alle Fahrer unter 21 Jahren gilt generell die Null-Promille-Grenze. Daher sollte schon rechtzeitig vor Beginn einer Party, einer Faschingsveranstaltung oder eines Umzugs feststehen, wie jeder Einzelne sicher nach Hause kommt. Die Polizei rät:

Kümmern Sie sich schon vor Beginn der Feierlichkeit um eine Abholmöglichkeit. Bestimmen Sie spätestens zu Beginn einer Veranstaltung eine Person, die alkoholfrei bleibt und sich und die anderen sicher nach Hause bringt. Benutzen Sie für die Heimfahrt vom Veranstaltungsort öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi. Sorgen Sie notfalls für eine Übernachtungsmöglichkeit am Veranstaltungsort.

Zwei Tipps zum Schluss: Taschendiebe und Pkw-Aufbrecher sind auch zur Faschingszeit unterwegs. Achten Sie deshalb besonders bei Umzügen und Tanzveranstaltungen auf Ihre Geldbörsen und Wertgegenstände und verstauen Sie diese in den Innentaschen Ihrer Kleidung. Lassen Sie außerdem keine Wertsachen oder sonstigen Gegenstände im Fahrzeug zurück.

2. Gesamten Zigarettenbestand gestohlen - Offenbach

(aa) Auf Geld und Zigaretten waren Einbrecher aus, die in der Nacht zum Donnerstag in einen Kiosk an der Karlstraße eingedrungen waren. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr hatten die Diebe die Eingangstür aufgehebelt. Die Unbekannten brachen fünf Spielautomaten sowie die Kassenlade auf und sackten das Münz- sowie das Wechselgeld ein. Außerdem nahmen sie aus dem etwa 2 mal 2,80 Meter großen Zigarettenregal alle Packungen und aus den Schubladen die gelagerten Zigarettenstangen mit. Die Täter verschwanden mit der Beute im Wert von mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die im Bereich der 60er-Hausnummern verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.

3. Mann gesucht - Offenbach

(mm) Der Mann, der am Donnerstagnachmittag drei junge Leute in der Berliner Straße in Höhe der Hausnummer 77 wegrennen sah, wird gebeten, sich bei dem 2. Polizeirevier (069 8098-5200) zu melden. Der Zeuge soll gegen 14.15 Uhr beobachtet haben, wie dort eine junge Frau ihr Portemonnaie verlor. Just in diesem Moment sollen drei Unbekannte den Geldbeutel geschnappt haben und geflüchtet sein. Der aufmerksame Herr machte anschließend die 18-Jährige auf den Verlust ihrer Geldbörse aufmerksam, ging aber dann weiter. Die Polizei geht davon aus, dass der Mitteiler die Täter näher beschreiben kann.

4. Scheibe eingeschlagen und Navi geklaut - Offenbach

(mm) Ein etwa 20 Jahre alter, schlanker Kerl klaute am Donnerstagnachmittag ein Navigationsgerät aus einem BMW in der Landgrafenstraße. Zeugen hatten gegen 16.30 Uhr beobachtet, wie der Unbekannte im Vorbeigehen mit einem Stein die Beifahrerscheibe des 3er einwarf. Anschließend riss der Täter das Navigationsgerät von der Windschutzscheibe und nahm ein paar Euromünzen aus der Mittelkonsole. Danach ging der Mann seelenruhig mit der Beute in Richtung Landgrafenring. Der Unbekannte hatte einen leicht dunklen Teint und trug eine schwarze Basecap sowie eine graue Weste, einen grauen Kapuzenpulli und Bluejeans. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

5. Dieb griff in die Kasse - Offenbach

(mm) Auf das Geld in der Kasse hatte es am Donnerstagabend ein etwa 20 Jahre alter Dieb abgesehen. Der kräftige, zirka 1,75 Meter große Mann hielt sich gegen 20.45 Uhr in einem Lebensmittelmarkt an der Aschaffenburger Straße auf. Als er im Kassenbereich war, wollte er eine Tafel Schokolade bezahlen und reichte das Geld dafür der Kassiererin. Als die Angestellte die Kasse öffnete, griff der Gauner blitzschnell hinein. Er schnappte sich mehrere Euroscheine in verschiedenen Stückelungen. Anschließend verschwand der schwarz gekleidete Täter, der einen Dreitagebart hatte, in Richtung Langener Straße. Weitere Hinweise nimmt das 2. Revier unter der Rufnummer 069 8098-5100 entgegen.

6. Abgelenkt und Geldbeutel geklaut - Offenbach

(mm) Drei Männer ergaunerten am Mittwochabend in einem Cafe an der Bieberer Straße den Geldbeutel eines 44-Jährigen. Gegen 22.30 Uhr stellten sich die Täter dicht neben den Gast und lenkten ihn in einem Gespräch geschickt ab. Diese Unachtsamkeit nutzten die Trickdiebe aus und stahlen unbemerkt das Portemonnaie aus der Jackentasche des Dreieicher. Die Unbekannten waren dunkel gekleidet und zwischen 1,60 und 1,80 Meter groß. Der Größte war etwa 25 Jahre alt, schlank, sportlich und trug eine Mütze. Der Kleinste hatte eine kräftige Statur sowie kurze dunkle Haare und war ebenfalls 25 Jahre. Der Mittlere war geschätzte 40 Jahre und von schlanker Gestalt. Zeugen, denen die Männer aufgefallen sind, melden sich bitte bei der Kripo unter der Rufnummer 069 8098-1234.

7. Trickdiebe waren zu dritt - Offenbach

(mm) Am Donnerstagnachmittag betraten drei Unbekannte ein Geschäft an der Langstraße und ergaunerten Bargeld aus der Registrierkasse. Ein dicker großer Mann mit schwarzer Jacke und weißer Aufschrift sowie eine schlanke Frau mit langen blonden Haaren verwickelten die Angestellte in ein Verkaufsgespräch. Eine weitere Komplizin, die ebenfalls lange blonde Haare hatte, nutzte diese Gelegenheit und griff sich das Geld aus der Kasse. Der Trickdiebstahl wurde erst bemerkt, als das Gaunertrio den Laden verlassen hatte. Hinweis nimmt die Kripo unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

8. Alarm vertrieb die Einbrecher - Offenbach

(mm) Die Alarmanlage in einer Gaststätte an der Bleichstraße ertönte und die Einbrecher ergriffen die Flucht. So muss es wohl am Freitag, gegen 3 Uhr, gewesen sein, als Unbekannte die Stahltür des Lokals aufgehebelt hatten und die Räumlichkeiten betreten wollten. Als die Polizei unmittelbar nach dem Alarm eintraf, waren die Dunkelmänner bereits verschwunden, ohne Beute gemacht zu haben. Anwohner oder Passanten, die etwas gehört oder gesehen haben, melden sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 069 8098-1234.

9. Unfallflucht und 13.000 Euro Schaden - Zeugen gesucht - Gemarkung Rodgau/Dudenhofen

(aa) Die Fluchtermittler aus Langenselbold (06183 91155-0) suchen Zeugen zu einem Unfall, der sich am Donnerstagabend an der Kreuzung Landesstraße 3121/Blumenau ereignet hat. Gegen 19.20 Uhr waren ein bislang unbekanntes Auto, eine 29-jährige Audi-Lenkerin sowie ein 55-jähriger Opel-Fahrer auf der L 3121 in Richtung Seligenstadt unterwegs. Der Lenker des ersten Wagens ordnete sich zunächst auf die Rechtsabbiegerspur in Richtung Blumenau ein und zog dann plötzlich wieder auf die Geradeausspur hinüber. Die A5-Fahrerin aus Obertshausen musste eine Vollbremsung machen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Zafira-Lenker aus Friedberg schaffte es nicht mehr anzuhalten und fuhr auf den Audi auf. Der Verursacher scherte sich nicht um den Schaden von etwa 13.000 Euro und machte sich davon.

10. Vorbildliches Verhalten der Kinder... - Dietzenbach

(aa) "Alle Kinder der Regenbogen- und der Astrid-Lindgren-Schule kamen am Donnerstagmorgen sicher zum Unterricht und haben für ihr vorbildliches Verhalten von uns auch eine kleine "Belohnung" bekommen", fasst Polizeioberkommissar Timo Knapp das Ergebnis einer Kontrolle zusammen, die er und seine Kollegen der Dietzenbacher Wache zwischen 7.30 und 8.30 Uhr im Theodor-Heuss-Ring und der Nibelungenstraße durchgeführt haben. Unter dem Motto "Sicherer Schulweg/Elterntaxi" rückten die Schutzleute die Prävention in ihren Fokus. Das Augenmerk bei den knapp 70 überprüften Fahrzeugen lag darauf, ob die Kinder in den Autos ihrer Eltern oder Großeltern ordnungsgemäß gesichert zu den Schulen gebracht wurden. "Alle Grundschüler durften sich zur Belohnung einen Schlüsselanhänger von Leon dem Kinderkommissar oder einen blauen reflektierenden Ansteck-Blinki-Bär aussuchen", sagte Knapp und fügt an: "wir haben erfreulicher Weise keine groben Verstöße festgestellt". Die Ordnungshüter gaben den Eltern Tipps und verteilten Flyer mit weiteren Informationen für den sicheren Schulweg ihrer Kinder.

11. Müder Einbrecher - Mühlheim

(neu) Ab und zu soll es Gesetzesbrecher ja an den Ort ihrer Taten zurück ziehen. So scheint es auch in einem aktuellen Fall in Mühlheim zu sein. Ein 42 Jahre alter Mann, dem die Polizei vorwirft, bereits vor einigen Tagen in eine Gartenhütte "Am Maienschein" eingebrochen zu haben, ließ sich am Donnerstagabend, gegen 22 Uhr, prompt wieder in genau jener Holzhütte blicken. Die Ordnungshüter fanden nach einem Zeugenhinweis den wohnsitzlosen Eindringling schlafend in der Wochenendbehausung vor. Ob er nur dem Schlaf des Gerechten nachkam oder doch noch etwas unrechtes im Schilde führte, müssen jetzt die weiteren Ermittlungen ergeben.

Bereich Main-Kinzig

1. Spaß mit Maß - Jugend und Alkohol zur Faschingszeit - Hanau und Main-Kinzig-Kreis

(aa) Närrisches Treiben mit fröhlichem und ausgelassenem feiern bestimmt wieder während der Faschingszeit in weiten Teilen des Landes das Leben. Dabei spielt der Konsum alkoholischer Getränke eine nicht unwesentliche Rolle.

Gerade Kinder und Jugendliche sind dabei mitunter besonders gefährdet. In Deutschland und auch in Hessen ist die Zahl der jugendlichen Komasäufer laut aktueller Pressemitteilung der DAK und der Statistischen Landesämter leicht gestiegen. Dieser Anstieg gilt auch für jugendliche Komasäufer im Main-Kinzig-Kreis. Im Jahr 2012 kamen nach Informationen der DAK-Gesundheit 125 Patienten im Alter von 10 bis unter 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. So auch in Offenbach: im Jahr 2012 wurden 27 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis unter 20 Jahren nach extremem Alkoholkonsum in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gute Stimmung und ausgelassenes feiern, sei es auf einer Faschingsveranstaltung in der Halle oder einem Umzug, prägen seit jeher das Erscheinungsbild der "5. Jahreszeit". Viele Fastnachter, vor allem Kinder und Jugendliche, unterschätzen dabei die Auswirkungen der alkoholischen Getränke.

Die Gründe, warum Kinder und Jugendliche zur Flasche greifen, sind vielfältig: Ob Neugierde, Gruppendruck oder Stress, die Folgen sind oft heftig. Junge Menschen, die vor dem Ausgehen "vorglühen", sind vielen Risiken ausgesetzt. Aggressive Stimmung, Provokationen und Beleidigungen schlagen leicht in tätliche Gewalt um, besonders wenn Alkohol im Spiel ist. 2012 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen 177 tatverdächtige Kinder, Jugendliche und Heranwachsende unter Alkoholeinfluss registriert.

Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen insbesondere in Gaststätten und Spielhallen. Der unerlaubte Ausschank von Alkohol an Jugendliche wird mit Bußgeldern geahndet.

Allerdings besteht eine große Problematik mit dem so genannten "Vorglühen" vor Veranstaltungen. Dies bedeutet, bereits vor der eigentlichen Veranstaltung Alkohol zu trinken, um sich den meist teuren Alkohol, zum Beispiel in Diskotheken, zu sparen. Außerdem umgehen junge Leute dadurch oftmals die geltenden Jugendschutzgesetze.

In vielerlei Kampagnen, so auch auf Webseiten, wird darüber aufgeklärt, wie jedermann ohne das Risiko von zu viel Alkoholkonsum feiern kann.

Deshalb appelliert die Polizei an Veranstalter, Vereinsverantwortliche und Eltern, für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen besondere Sorge zu tragen. Dabei sei vor allem auf die Altersgrenzen bei den Abgabeverboten von Alkohol und Tabakwaren zu achten:

Alkoholische Getränke dürfen an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. Branntweinhaltige Getränke (unter anderem diverse Mixgetränke) dürfen nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben und der Verzehr gestattet werden.

Wir wollen, dass den jungen Menschen der Spaß und die Freude am Feiern erhalten bleiben - und dass aus einem tollen Erlebnis kein Alptraum wird!

Eltern sollten Vorbilder und die Veranstalter sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

Was gewinnen Sie als Veranstalter dadurch? Das Image Ihrer Feier in der Öffentlichkeit wird gesteigert. Die Berichterstattung in den Medien wird positiv beeinflusst. Es gibt weniger Randale und Vandalismus. Alkoholbedingte Verkehrsunfälle werden vermieden. Sie und Ihre Mitarbeiter/-innen handeln nach den gesetzlichen Bestimmungen, sind Vorbild und setzen sich nicht der Gefahr der Strafverfolgung aus. Umfangreiche Informationen zum Thema "Alkoholmissbrauch und Jugendschutz" bieten für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende, Eltern, Lehrer, Veranstalter und Vereine, aber auch dem Handel und der Gastronomie, folgende Internetseiten:

www.polizei-beratung.de ("Jugendschutztrainer") www.polizei.hessen.de ("Hessen feiert friedliche Feste"; "Jugendliche und Alkohol") www.staygold.de www.netzwerk-gegen-gewalt.de

Trotz vielfacher Warnungen und angekündigter Polizeikontrollen kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Trunkenheitsfahrten im Straßenverkehr. Immer wieder setzen sich Narren unter Alkoholeinwirkung ans Steuer und gefährden damit sich, ihre Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Außer Acht gelassen wird dabei aber auch, dass bei Fahrfehlern oder gar Unfällen schon ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Prozent der Führerschein in Gefahr ist. Für Führerscheinneulinge während der zweijährigen Probezeit und für alle Fahrer unter 21 Jahren gilt generell die Null-Promille-Grenze. Daher sollte schon rechtzeitig vor Beginn einer Party, einer Faschingsveranstaltung oder eines Umzugs feststehen, wie jeder Einzelne sicher nach Hause kommt. Die Polizei rät:

Kümmern Sie sich schon vor Beginn der Feierlichkeit um eine Abholmöglichkeit. Bestimmen Sie spätestens zu Beginn einer Veranstaltung eine Person, die alkoholfrei bleibt und sich und die anderen sicher nach Hause bringt. Benutzen Sie für die Heimfahrt vom Veranstaltungsort öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi. Sorgen Sie notfalls für eine Übernachtungsmöglichkeit am Veranstaltungsort.

Zwei Tipps zum Schluss: Taschendiebe und Pkw-Aufbrecher sind auch zur Faschingszeit unterwegs. Achten Sie deshalb besonders bei Umzügen und Tanzveranstaltungen auf Ihre Geldbörsen und Wertgegenstände und verstauen Sie diese in den Innentaschen Ihrer Kleidung. Lassen Sie außerdem keine Wertsachen oder sonstigen Gegenstände im Fahrzeug zurück.

2. Crash im Parkhaus - Hanau

(neu) An eine etwas außergewöhnliche Unfallstelle wurde am Donnerstagvormittag die Polizei gerufen. Im Parkhaus am Steinheimer Tor war in der ersten Ebene ein bislang flüchtiger Fahrer mit seinem Wagen gegen einen silberfarbenen Skoda gestoßen, der dort ordentlich geparkt war. Der Anstoß war dabei so heftig, dass an dem Skoda ein Schaden von rund 7.000 Euro entstand. Die Polizei hofft nun, dass nicht zuletzt durch den Lärm, den es bei dem Anstoß gegeben haben dürfte, Zeugen auf das Geschehen aufmerksam wurden. Wer etwas zu dem flüchtigen Wagen sagen kann, wird um Anruf auf der Wache am Freiheitsplatz unter 06181 100-611 oder der Unfallfluchtgruppe unter 06183 911550 gebeten.

3. Geldschrank aufgebrochen - Bruchköbel

(neu) Nach Zeugen für einen Einbruch am Donnerstagnachmittag in der Thomas-Mann-Straße im Stadtteil Roßdorf, bei dem es den Dieben gelang, einen Geldschrank zu öffnen, sucht derzeit die Hanauer Kriminalpolizei. Nach bisherigen Erkenntnissen stiegen die Unbekannten durch ein Kellerfenster in das Haus ein und machten sich in einem Büroraum an dem Tresor zu schaffen. Mit ihrer Beute, die aus Schmuck und Münzen bestand, flüchteten sie vermutlich über die Balkontür nach draußen. Wer Hinweise zu den Langfingern geben kann, wird um Anruf unter 06181 100-123 gebeten.

4. Busfahrer bedroht - Hasselroth

(neu) Ein scheinbar verwirrter Mann hat am Donnerstagnachmittag kurz vor 16 Uhr in Neuenhaßlau einen Busfahrer und einen Schüler an der Haltestelle mit einem Messer bedroht. Als wenig später die Polizei in der Hanauer Landstraße eintraf, äußerte er gegenüber den Ordnungshütern, sich selbst verletzen zu wollen. Den Beamten gelang es jedoch, den 53-Jährigen aus Hasselroth festzunehmen, ohne dass jemand zu Schaden kam. Da er bei seiner Durchsuchung Drogen einstecken hatte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an, um zu klären, ob er berauscht war. Der Mann wurde anschließend in eine Fachklinik verbracht.

5. Anwohner treiben Einbrecher in die Flucht - Freigericht

(neu) Sein Heil in der Flucht suchte am frühen Freitagmorgen ein Einbrecher in Somborn. Gegen 2.30 Uhr machte sich der Unhold an der Eingangstür eines Geschäftshauses in der Hanauer Straße zu schaffen, was allerdings die Bewohner aufwachen ließ. Als diese nach unten gingen, um dem Lärm auf den Grund zu gehen, rannte der Unbekannte schnell zu seinem Wagen und gab Gas. Wer in dieser Zeit einen dunklen Kombiwagen in Richtung Ortsmitte hat fahren sehen, wird gebeten, seine Beobachtungen der Kripo Gelnhausen unter 06051 8270 mitzuteilen.

Offenbach, 14.02.2014, Pressestelle, Rudi Neu

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südosthessen
Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach
Pressestelle

Telefon: 069 / 8098 - 1210
Fax: 069 / 8098 - 1207
Petra Ferenczy (fe) - 1208
Rudi Neu (neu) - 1212 oder 0173 / 591 8868
Ingbert Zacharias (iz) - 1211 oder 0163 / 284 5680
Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834
Michael Malkmus (mm) - 1213 oder 0173 / 301 7743
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

Das könnte Sie auch interessieren: