Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen

POL-GI: Letzte Tipps zum Online-Weihnachtsshopping

Gießen (ots) - Der letzte mögliche Liefertermin für die online bestellten Waren rückt immer mehr in den Vordergrund der Auswahlkriterien von Artikeln im Internet. Der 24. Dezember kommt wie jedes Jahr überraschender als gedacht, und so muss es manchmal schnell gehen bei der Bestellung. Zu Lasten der Sicherheit sollte es dabei jedoch nicht gehen.

Weihnachten ist die Zeit der Geschenke, was für kleine Aufmerksamkeiten durch Verwandte und Freunde gilt. "Im Internet aber schenkt einem auch zu Weihnachten niemand etwas." gibt Dirk Hintermeier, als Präventionsfachmann für Internetkriminalität des Polizeipräsidiums Hessen den Käufern mit auf den Weg. "Wenn man den Eindruck hat ein absolutes Schnäppchen zu machen, weil der Preis 30 bis sogar 50 Prozent unter dem normalen Verkaufspreis liegt, dann muss man einfach misstrauisch werden", sagt der Fachmann weiter.

Dieser Tage häufen sich die Anzeigen über Betrügereien im Internet bei den Polizeidienststellen. Von der ersteigerten "Homeland"-DVD-Serie eines Mannes aus Rabenau, die trotz Bezahlung nicht geliefert wurde, über die bei Kleinanzeigen erworbene Küchenmaschine einer Frau aus Pohlheim, die nie bei ihr ankam, ist alles dabei. Dabei geht die Polizei von einer hohen Dunkelziffer aus. Je geringer der persönliche Schaden ist, desto seltener zeigen die Opfer den Betrug an.

Bevor der Kauf im Internet per Mausklick besiegelt wird, sollten sie also folgende Tipps noch einmal genau bedenken:

   -	Prüfen Sie die Artikelbeschreibung und die Bilder der Ware 
sorgfältig. 
   -	Achten Sie bei Auktionen auf die Bewertungen des Verkäufers, 
auch die Anzahl spielt dabei eine große Rolle, um einen ehrlichen 
Anbieter von eher unseriösen zu unterscheiden. 
   -	Achten sie auf einen sicheren Zahlungsweg. Meiden Sie Käufe, die
eine Vorauskasse erforderlich machen und tätigen Sie niemals Käufe, 
bei denen auf Bargeld-Transferservices, wie Western Union und Money 
Gram, bestanden wird. 

Übrigens kann nach Vorschriften des Fernabsatzgesetztes ein Kaufvertrag, der zwischen einem Händler und einem Verbraucher geschlossen wird, ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen wiederrufen werden. Sollte der gekaufte Artikel also doch nicht ihren Wünschen entsprechen, dann scheuen sie sich nicht ihn zurückzusenden. Der Einzelhändler um die Ecke hält auch kurzfristig vielleicht noch das passende Geschenk für sie bereit.

Weiter Informationen zum sicheren Online-Weihnachtseinkauf gibt es unter www.polizei-beratung.de.

Polizeipressestelle Gießen, Sylvia Frech

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

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http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43559 

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