Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen

POL-GI: Pressemitteilung vom 23.01.2014:

Gießen (ots) - Mittelhessen: Landesweiter Fahndungs- und Kontrolltag auch in den Landkreise Lahn - Dill, Wetterau, Marburg und Gießen - Erfolgreiche Sicherstellungen und eine Festnahme

Während des gestrigen Landesaktionstages wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen knapp 350 Fahrzeuge und 550 Personen durch mehrere Beamtinnen und Beamten kontrolliert.

Dabei wurde auf dem Parkplatz Gaulskopf (Lahn - Dill - Kreis) an der A 45 ein PKW angehalten und durchsucht. Die Beatmen fanden etwa 100 Gramm Kokain und nahmen einen Mann fest. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an.

Bei einer Personengruppe, die in Südhessen kontrolliert wurden, entdeckten die Polizisten ein Handy, welches vor einigen Monaten in Bad Vilbel bei einem Einbruch entwendet wurde.

Auf der A 45 ( ebenfalls im Lahn - Dill - Kreis ) wurden die Insassen eines Reisebusses überprüft. Dabei stellte es sich heraus, dass eine Person per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wurde festgenommen.

Hier die Pressemeldung des Landeskriminalamtes vom 23.01.2014 mit einer landesweiten Zusammenfassung:

Erfolgreicher Fahndungs- und Kontrolltag der hessischen Polizei Die erfolgreiche Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben!" wird 2014 fortgesetzt.

Die hessische Polizei führte gestern einen landesweiten Kontrolltag zur Bekämpfung des Wohnungseinbruches in der dunklen Jahreszeit durch. Beteiligt waren Belgien, die Niederlande und die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Die Bundespolizei unterstützte die Länderpolizeien übergreifend. Zusätzlich zu den Polizistinnen und Polizisten aus den Präsidien waren auch noch Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten aus dem Programm Regionale Sicherheit im Einsatz. Die hessische Polizei zog heute Bilanz des landesweiten Fahndungs- und Kontrolltags vom 22. Januar 2014. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruches durch überregional agierende Tätergruppen stand im Vordergrund der Kontrollen. Mit diesen führte die hessische Polizei die erfolgreiche Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben!" fort. Wohnungseinbrüche werden zu einem großen Teil durch professionell und überregional agierende Einbrecherbanden begangen. Die Täter nutzen dabei die gute Verkehrsinfrastruktur in Hessen.

564 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte kontrollierten in Hessen bis in die Abendstunden 1506 Fahrzeuge und 2460 Personen. Sie überprüften Hotels und An- und Verkaufsgeschäfte. Insgesamt stellten die Beamtinnen und Beamten 49 Straftaten und 173 Verkehrsverstöße fest. 28 Personen wurden vorläufig festgenommen.

Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen warf der Beifahrer kurz vor der Kontrollstelle etwas aus dem Auto. Die Einsatzkräfte fanden das Päckchen, es handelte sich um 1 Platte Haschisch (ca. 100g). Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, da gegen ihn auch noch ein Haftbefehl wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorlag. Im Zuständigkeitsbereich des PP Mittelhessen nahmen die Polizeibeamtinnen und Beamten ein Mann fest, der im Besitz von 100g Kokain war. Es wurden zwei gestohlene Handys sichergestellt, die aus einem Einbruch in Bad Vilbel und einem Diebstahl in Frankfurt stammten. Bei der Kontrolle eines Busses aus Rumänien wurde ein mit Haftbefehl gesuchter Mann angetroffen und vorläufig festgenommen. In Nordhessen wurden die Einsatzkräfte von Zeugen auf ein verdächtiges Fahrzeug aufmerksam gemacht, sie überprüften es und stellten fest, dass das Fahrzeug am Vortag gestohlen worden war. Ein Tatverdächtiger wurde ermittelt.

Es wurden 105 Beratungsgespräche geführt, in denen Flyer zum Thema Wohnungseinbruch verteilt wurden.

"Über das gesamte Winterhalbjahr laufen gezielte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen der Polizei mit dem Ziel, den Einbrechern in Hessen einen Riegel vorzuschieben. Die Beamtinnen und Beamten überwachen beispielsweise verstärkt Anreiserouten und Abreisewege der oftmals überregional agierenden Tätergruppen", sagte Innenminister Beuth in Wiesbaden. Wohnungseinbrüche zählen bundesweit zu den großen Herausforderungen für die Polizei. Ein Einbruch in die geschützte Wohnung, also in die Intimsphäre, ist für die Opfer oft nur schwer zu ertragen. Deshalb räumt die Hessische Polizei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen - insbesondere in der Hochphase, der dunklen Jahreszeit - große Priorität ein. "Aufmerksame Bürger und eine schlagkräftige Polizei sind der Schlüssel, um erfolgreich gegen Einbrecher vorzugehen. Deshalb ist die Präventionsarbeit neben den Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen ein weiteres wichtiges Standbein unserer Offensive gegen den Wohnungseinbruch", so Innenminister Peter Beuth.

Mehr Informationen zur Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben!" finden Sie unter www.polizei.hessen.de Zudem gibt es dort weitere nützliche Tipps, wie Sie sich und Ihre Nachbarn möglichst effektiv vor Einbrechern schützen. Informationen erhalten Sie dazu auch unter www.nicht-bei-mir.de

Jörg Reinemer Pressesprecher

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

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