Polizeipräsidium Osthessen - Fulda (Hünfeld, Hilders)

POL-FD: Vollsperrung der Autobahn 7 wegen Brückenbauarbeiten

Vollbracht! - Das letzte Brückenteil wurde an seine Position gehoben.

Fulda (ots) - Nachdem im April im Zuge der Brückensanierung der Kreisstraße 4 zwischen Petersberg und dem Ortsteil Stöckels das alte Überführungsbauwerk über die Autobahn 7 abgerissen wurde, stand am vergangenen Wochenende die Verlegung der neuen Brückenträger an.

Die Planung von HessenMobil sah vor, im Zuge einer Vollsperrung ab Samstag, 09.07.2016, 18.00 Uhr, die Mittelleitplanke zu demontieren, die Kräne aufzubauen, die sechs Spannbetonträger zu verlegen und bis Sonntag, 10.07.2016, um 10.00 Uhr, den Verkehr wieder freizugeben.

Bereits in der Nacht zum Samstag wurden die 38 Meter langen und etwa 100 Tonnen schweren Betonfertigteile aus einem Werk in Mittelhessen angeliefert und standen auf dem zuvor abgesperrten Parkplatz Petersberg einige Hundert Meter vor der Baustelle. Nachdem pünktlich um 18.00 Uhr die Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Fulda-Nord und dem Dreieck Fulda eingerichtet wurde, konnte mit der Demontage der Mittelschutzplanke begonnen werden.

Der Verkehr wurde auf die Bundesstraße 27 abgeleitet und zwischen den Anschlussstellen Fulda-Nord und Fulda-Süd auf die Umleitungsempfehlungen hingewiesen.

Zum Verlegen der Brückenträger war ein 500 t-Kran aus Maintal bestellt worden. Um dieses imposante Fahrzeug aufzubauen, war ein zweiter 200 t-Kran erforderlich. Leider hatte einer der beiden Kräne auf der Anfahrt einen Reifenschaden, so dass mit dem Aufstellen des Verlegekrans erst mit 90-minütiger Verspätung begonnen werden konnte. Der erste Brückenträger hing daher erst um 00.10 Uhr am Haken.

In der Zwischenzeit spielten sich um die Anschlussstelle Fulda/Nord regelrechte Dramen ab. Da seit fünf Wochen die Bundesstraße 27 im Bereich der Anschlussstelle ebenfalls saniert wird, war die Umleitung auf die Bundesstraße für viele Verkehrsteilnehmer offensichtlich schwer zu begreifen. Viele strandeten verzweifelt am Autohof oder fuhren die Leipziger Straße in Richtung Fuldaer Innenstadt.

Am späten Abend entspannte sich die Verkehrslage, um sich dann am nächsten Morgen durch verstärkten Urlaubsverkehr in gleicher Weise fortzusetzen. Versuche, hier regelnd einzugreifen waren erfolglos.

Als sich am frühen Mittag der Verkehr weiter verstärkte, kam erschwerend hinzu, dass die geplante Öffnung der Autobahn um 10.00 Uhr nicht zu schaffen war. Sowohl auf der A 7 in Fahrtrichtung Würzburg vor der Anschlussstelle Fulda-Nord, als auch in der Gegenrichtung der A 7 vor dem Dreieck Fulda bildeten sich Staus von jeweils etwa 10 km Länge. Auf der A 66 vom Dreieck Fulda bis zur Anschlussstelle Fulda-Süd sowie auf der Umleitungsstrecke der B 27 herrschte stundenlang nur Stop-and-go-Verkehr.

Nachdem um 09.45 Uhr der letzte Träger verlegt war, mussten die beiden Kräne erst wieder abgebaut und die Mittelschutzplanke hergerichtet werden.

Um 14.10 Uhr konnte die Richtungsfahrbahn Würzburg und um 14.25 Uhr die Fahrbahn in Richtung Kassel freigegeben werden. Auf den Autobahnen dauerte es bis zum späten Nachmittag, auf den Nebenstrecken bis gg. 17.00 Uhr, bis sich der Verkehr wieder normalisiert hatte.

Im Zusammenhang mit der Sperrung registrierte die Polizei drei Verkehrsunfälle, bei denen es glücklicherweise lediglich Sachschäden gab.

Die Polizei bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern und insbesondere beim Personal des Autohofes Fulda-Nord für die erwiesene Geduld.

Hämmelmann, PHK

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