POL-FD: Carport und Wohnmobil brannten

Fulda (ots) - Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen

Am frühen Samstagmorgen (6.2.) brannte im Eichenzeller Ortsteil Lütter ein an ein Wohnhaus angrenzender Carport mit einem darin abgestellten Wohnmobil. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 110.000 Euro. Mehreren Eichenzeller Feuerwehren gelang es den Brand zu löschen, bevor er auf das Wohnhaus übergreifen konnte. Noch in derselben Nacht stellte sich ein 26-jähriger Mann aus Gersfeld bei der Polizei. Dabei gab er folgendes an: Nach einem Beziehungsstreit hatte sich seine Lebensgefährtin einige Wochen zuvor von ihm getrennt und er versuchte mehrfach mit ihr in Kontakt zu treten. In der Nacht zum Samstag erschien er mit einer Axt bewaffnet vor dem Wohnhaus und bedrohte den 52-jährigen Hausbewohner, den Vater seiner Exfreundin. Er kündigte an, dass "sein Wohnmobil brennen würde". Danach fuhr er mit seinem Auto davon. Als der 52-Jährige die Polizei verständigte, bemerkte er, dass sein Wohnmobil bereits brannte. Während der polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 26-Jährige sein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss geführt hatte. Bei der Flucht vor der Polizei rammte er einen Holzstoß mit seinem Auto und flüchtete zu Fuß weiter. Da sich in seiner Vernehmung eine hohe psychische Störung mit Fremd- und Eigengefährdung herausstellte, wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zwischenzeitlich hat das Amtsgericht Fulda die Unterbringung bis auf weiteres angeordnet.

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Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Osthessen - Fulda (Hünfeld, Hilders)

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