Polizeipräsidium Osthessen - Fulda (Hünfeld, Hilders)

POL-FD: Medienmitteilung Nr. 4 von Freitag, den 21. Februar 2014
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POL-FD: Medienmitteilung Nr. 4 von Freitag, den 21. Februar 2014 / Bilder bei newsaktuell
Die beiden kontrollierten Fahrzeuggespanne auf dem Hof der Petersberger Autobahnpolizei

Fulda (ots) - Autotransport am Wochenende endete in Petersberg

PETERSBERG - Anfang Februar kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei Petersberg auf der Autobahn A 7 in Höhe der Rastanlage Fulda-Nord einen Lkw und einen Pkw, die beide einen Anhänger zum Pkw-Transport zogen. Die beiden offenbar zusammengehörigen Gespanne befanden sich auf dem Weg Richtung Süden.

Die Beamten hatten den Verdacht, dass die Fahrer dieser Gespanne gegen das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen verstoßen hatten. Bei der Überprüfung der Fahrzeuge und ihrer Insassen stellte sich heraus, dass es sich um eine aus Montenegro stammende Familie mit Wohnsitz in Dänemark handelte. Die Familie wollte mehrere Pkw zum Verkauf in ihre montenegrinische Heimat überführen.

Im Verlauf der Kontrolle bemerkten die Polizisten, dass der Fahrer eines der beiden Fahrzeuggespanne, nicht über die dafür erforderliche Fahrerlaubnis verfügte. Um diese Straftat zu verfolgen und weitere erforderliche Kontrollmaßnahmen zu veranlassen, leitete die Streife alle Fahrzeuge auf das Gelände der Polizeiautobahnstation.

Dort angekommen, mussten die Fahnder zunächst die sprachlichen Barrieren überwinden und sich sodann mit dänischen Zulassungsvorschriften und diversen ausländischen Zulassungsbescheinigungen auseinandersetzen. Außerdem hatten sie die zollrechtlichen Bestimmungen sowie technischen Daten der Gespanne auszuwerten. Dabei stellte sich auch heraus, dass die Anhängelast bei einem der Gespanne um fast die Hälfte überschritten wurde. Schlussendlich ergab die Überprüfung noch, dass einem Lkw das vorgeschriebene Kontrollgerät fehlte.

Nach Abschluss der Untersuchungen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda durfte die Familie nach Entrichten einer Sicherheitsleistung in Höhe von 850 Euro ihre Fahrt fortsetzen. Mit der Zahlung sollen die entstehenden Kosten eines Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Personen aus dem Ausland in der Bundesrepublik sichergestellt werden.

Ein Anhänger musste zunächst auf dem Hof der Autobahnpolizei stehen bleiben. Er wurde später dort abgeholt.

Weiterhin werden die Fahrer der ziehenden Fahrzeuge noch mit Bußgeldern vom Bundesamt für den Güterverkehr (BAG) rechnen müssen. Diese Bundesbehörde nimmt eine Vielzahl von Aufgaben rund um den Güterverkehr wahr, beispielsweise zur Kontrolle der Mautvorschriften oder der Sozialvorschriften der Lkw-Fahrer.

Text: Ulrich Wiegand / Carsten Sippel, Polizeiautobahnstation Petersberg

Christian Stahl Pressesprecher Tel.: 0661 / 105 - 1011

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