Polizei Minden-Lübbecke

POL-MI: Nach Brandstiftung in Petershagen ermitteln Staatsanwaltschaft und Staatsschutz

POL-MI: Nach Brandstiftung in Petershagen ermitteln Staatsanwaltschaft und Staatsschutz
Im Eingangsbereich zum Möbellager in der ehemaligen Schule in Windheim wurde Feuer gelegt. Staatsanwaltschaft und Staatsschutz der Polizei Bielefeld ermitteln nun.

Petershagen, Bielefeld (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Bielefeld

Zu einem Brand an der ehemaligen Schule an der Hans-Lüken-Straße in Petershagen-Windheim (Kreis Minden-Lübbecke) wurden Polizei und Feuerwehr am Mittwochmorgen gerufen. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Da im Obergeschoss des Gebäudes eine sechsköpfige Zuwandererfamilie aus Armenien untergebracht ist und ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, ermitteln nun die Staatsanwaltschaft und der Staatsschutz der Polizei Bielefeld.

Zur Aufklärung wurde vom Polizeipräsidium Bielefeld die sechsköpfige Ermittlungskommission "EK Windheim" eingerichtet. "Wir ermitteln wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung", so der Leiter der EK, Kriminalhauptkommissar Dirk Hackländer.

Eine Frau hatte gegen 5 Uhr in der Früh den Brand an dem Eingang zu einem im Erdgeschoss ansässigen Möbellager entdeckt und per Notruf 110 die Polizei alarmiert. Auch ein in dem Gebäude wohnhafter 50-jähriger Petershagener blieb unverletzt. Er und die armenische Familie konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Der Eingangsbereich für den Wohnbereich war nicht betroffen.

Nach Angaben der Ermittlungskommission stand neben dem Eingang zum Möbellager eine ältere Sitzgarnitur. Ein oder mehrere Unbekannten haben einen darunter befindlichen Sessel zunächst vor die hölzerne Eingangstür gestellt und dann den Sessel in Brand gesetzt. Als das Feuer entdeckt wurde, hatten die Flammen bereits auf die Tür übergegriffen, waren jedoch noch nicht in den Innenraum gelangt.

Bei der Sicherung der Spuren setzten die Ermittler auch einen Brandmittelspürhund ein, der bei der Absuche der Brandreste "anschlug". Zudem ziehen die Beamten des Staatsschutzes noch einen Brandsachverständigen hinzu.

Die Ermittler hoffen darüber hinaus auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeugen, denen im Laufe der Nacht und insbesondere in den frühen Morgenstunden Personen oder Fahrzeuge rund um den genannten Bereich aufgefallen sind, werden gebeten sich bei der Polizei in Bielefeld unter (0521) 5450 zu melden.

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