Polizei Minden-Lübbecke

POL-MI: Bankräuber auf der Flucht gefasst

Rahden, Espelkamp (ots) - Nach dem Banküberfall auf die Zweigstelle der Stadtsparkasse in Rahden-Tonnenheide (Kreis Minden-Lübbecke)steht nun fest, dass es sich bei dem kurz nach der Tat festgenommenen Verdächtigen um den Bankräuber handelt. Der Mann, ein 21-Jähriger aus Espelkamp, hat mittlerweile ein Geständnis abgelegt. Die Polizei fand in seinem Rucksack die Tatwaffe, seine Maskierung sowie das erbeutete Geld. Auch sein Auto stellten die Beamten sicher.

Der Bankangestellte (40) kam mit dem Schrecken davon. Er erlitt einen leichten Schock und wurde anschließend von den Verantwortlichen der Stadtsparkasse betreut.

Nach Ermittlungen der Polizei betrat der bisher polizeilich unbekannte Mann um kurz nach 8 Uhr die Filiale an der Mindener Straße. Er hatte eine aus einer Strickmütze gebastelte Maske über den Kopf gezogen und eine Pistole in der Hand. Mit den Worten: "Überfall, Geld her", hielt er den alleinanwesenden Angestellten die Waffe vor. Nachdem ihm das Geld ausgehändigt worden war, verschwand er zu Fuß.

Die alarmierte Polizei traf wenig später an der Bank ein. Während Polizisten sich um das Opfer kümmerten und eine erste Befragung durchführten, nahmen weitere Einsatzkräfte die Fahndung auf. Sie suchten einen auffällig großen und mit einem "Blaumann" bekleideten Mann. Auf eine so beschriebene Person trafen die Beamten der Wache Espelkamp nur wenig später in der Nebenstraße Heidkamp. Der Verdächtige stand zwischen einer Reihe von Tannen und ergriff beim Anblick des Streifenwagens die Flucht. Am Ende einer Sackgasse wurde der Flüchtige auf einem angrenzenden Feld schließlich gestellt. Dabei kam es zum Einsatz des Pfeffersprays. Die Bank und der Ort der Festnahme liegen Luftlinie rund 350 Meter auseinander. Überprüfungen der sichergestellten Waffe ergaben später, dass damit Stahlkugeln per Gasdruck verschossen werden.

Der Beschuldigte berichtete in seiner Vernehmung, dass er zunächst seinen Wagen in der Nähe der Filiale abgestellt hatte. Von dort habe er sich auf den Weg zur Bank gemacht. Zu seinem Motiv befragt, schilderte der 21-Jährige, dass er sich häufig in Spielhallen aufhalten würde und das er Schulden habe. Diese wollte er mit dem erbeuteten Geld begleichen.

Der letzte Banküberfall im Kreis Minden-Lübbecke liegt schon länger zurück und endete ebenfalls mit einer schnellen Festnahme der Räubers. Am 22. Oktober 2012 betrat ein maskierter und bewaffneter Mann kurz vor Geschäftsschluss die Filiale der Volksbank in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. Als die Angestellten umgehend Alarm auslösten, verschwand der Mann ohne Forderungen gestellt zu haben. Kurz danach klickten für ihn die Handschellen.

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