Polizei Steinfurt

POL-ST: Steinfurt/Horstmar, Ermittlungen zu Graffiti-Sprayern

Steinfurt/Horstmar (ots) - Aktueller Nachtrag: Die polizeilichen Ermittlungen zu umfangreichen Graffitisprayereien haben weitere Ergebnisse gebracht. Die am 27. Juni ermittelten Jungen hatten zunächst mehrere Sprayereien zugegeben, die sie im Burgsteinfurter Stadtgebiet verübt hatten. Jetzt steht fest, dass die beiden aus Horstmar stammenden Jugendlichen auch für Sachbeschädigungen in ihrem Heimatort verantwortlich sind. Die in Burgsteinfurt verwendeten Schriftzüge und Buchstaben zeigten große Ähnlichkeiten mit denen in Horstmar. Nach jetzigen Erkenntnissen waren die Beiden Ende Juni in der Burgmannsstadt im Seitenbereich des Rathauses, an einer Garage an der Stadtstiege und am historischen Torbogen an der Schloßstraße am Werk. Immer wieder waren die Worte "Sizo", "Stompi" und "Base" zu lesen. Im Stadtgebiet könnte nach Einschätzung der Beamten noch eine zweite Gruppe unterwegs sein. Diese fällt durch die Buchstaben "SD" und durch eine schwarz-weiße Blume auf. Die Polizei fragt: Wer kann weitere Angaben machen? Wer kann Angaben zu den Sprayern machen, die SD und die Blume gesprüht haben? Hinweise bitte unter Telefon 02551/15-4115. Wiederholung der 1. Mitteilung vom 28.06.2016 Steinfurt-Bu., Sachbeschädigung/Graffiti Drei Jugendliche angetroffen Eine aufmerksame Zeugin hat der Polizei am Montagabend (27.06.2016) drei Graffitisprayer gemeldet. Das Trio war gegen 18.30 Uhr dabei, die gerade von der Stadt gereinigten Wände unter der Brücke am Europaring, erneut mit Farbe zu besprühen. Die Frau konnte der Leitstelle der Polizei eine Beschreibung der Jugendlichen mitteilen. Obwohl die Beamten wenige Minuten später dort eintrafen, konnten sie das Trio dort nicht mehr antreffen. Ein Zeuge hatte noch gesehen, dass die Jungen Rucksäcke dabei hatten und in Richtung Innenstadt gelaufen waren. An der Brückenmauer waren verschiedene frische "Tags" zu erkennen. Der Schaden bzw. die Kosten für das Reinigen dürften sich auf etwa 1.000 Euro belaufen. Die Polizei fahndete nach den drei Jugendlichen und konnte sie an der Bismarckstraße antreffen. Obwohl in einem nicht ganz verschlossenen Rucksack eine Sprühdose erkennbar war, behaupteten die Drei zunächst, mit dem Vorfall nichts zu tun zu haben. In den beiden Rucksäcken und in einer Tasche fanden die Beamten insgesamt 14 Sprühdosen, verschiedenster Farben. Schließlich gaben die aus Horstmar und Nordwalde stammenden Jungen zu, die Wand besprüht zu haben. Gegen das Trio wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Zu klären ist zudem die Regressfrage für das erneute Reinigen der Brückenwand.

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