Polizei Steinfurt

POL-ST: Rheine, Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Rheine (ots) - Aktuelle Meldung: Ein 20-jähiger Rheinenser, der in den vergangenen Monaten -wie berichtet- in Rheine zahlreiche Delikte verübt hat, sitzt nun in Untersuchungshaft. Nach weiteren Vorfällen wurde der junge Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Der 20-Jährige wurde am Dienstagmorgen (05.07.2016) in Rheine erneut von der Polizei festgenommen. Er steht im Verdacht, in der Nacht zum Dienstag wiederum Straftaten begangen zu haben. Demnach könnte der nächtliche Streifzug wie folgt abgelaufen sein. Gegen 01.40 Uhr brach er an der Elter Straße zwei PKW auf. Zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr entwendete er aus einem Sportstudio Ausweispapiere, die er bei seiner Festnahme noch bei sich hatte. Um kurz vor 06.00 Uhr wurde er bei einem Diebstahl im Bahnhofskiosk erwischt und erhielt Hausverbot. Um 07.24 Uhr fiel er auf der Nasiger Straße auf, als er im "Vollrauch" Personen belästigte. Er wurde dort von der Polizei angetroffen und zur Dienststelle gebracht. Nach Ausnüchterung gestand er in seiner Vernehmung, die zuvor genannten Straftaten begangen zu haben. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Wiederholung der 1. Mitteilung: Am Mittwochvormittag (15.06.2016) ist die Polizei zur Hemelter Straße gerufen worden. Ein Taxifahrer hatte Probleme mit einem jungen Mann, der sich durch Rheine hatte fahren lassen und ihm dann eröffnete, den Fahrpreis nicht bezahlen zu können. Die Beamten trafen auf einen 20-jährigen Rheinenser, der ihnen nicht unbekannt war. In den vergangenen Tagen war er wiederholt wegen verschiedenster Straftaten aufgefallen. Der junge Mann wurde mit zur Polizeiwache genommen. Er gestand in seiner Vernehmung 22 Delikte, die er seit Anfang April, fast alle in Rheine, verübt hatte. Dazu gehören verschiedenste Diebstähle. Seit dem vergangenen Wochenende hatte der 20-Jährige täglich eine Straftat verübt. Eine Leistungserschleichung am Samstag und in den Folgetagen eine Beleidigung, einen Zechbetrug, einen Ladendiebstahl, einen versuchten Gelddiebstahl, einen versuchten Fahrzeugaufbruch, eine Amtsanmaßung, einen Ladendiebstahl und zuletzt die Leistungserschleichung, nach der der Taxifahrer die Polizei rief. Bei der Amtsanmaßung hatte er sich an einer Haustür als Polizeibeamter ausgegeben und unter einem fadenscheinigen Vorwand Zutritt zu der Wohnung verlangt. Der betroffene Rheinenser wies den jungen Mann konsequent ab. Der 20-Jährige ist nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach seiner Vernehmung aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

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