Polizei Bremen

POL-HB: Nr.: 0277 --Polizeiliche Bilanz zum Fußballeinsatz der Polizei Bremen Werder gegen Frankfurt--

Bremen (ots) -

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Ort: 	Bremen, Weserstadion und Umgebung
Zeit: 	2. Mai 2015, ab 10.30 Uhr 

Nach Bewertung der bis jetzt bekannt gewordenen Straftaten rund um die Fußballpartie des SV Werder Bremen und der Eintracht Frankfurt, konnte der Einsatz der Polizei Bremen gut bewältigt werden. Trotz zweier Schlägereinen und mehrerer Versuche der Bremer Hooligans und Bremer Ultras, sich zu Prügeleien zu treffen oder sich gegenseitig zu provozieren. Unterstützung erhielten die Bremer Einsatzkräfte durch die Bundespolizei und die Reiterstaffel der Polizei Hannover.

Rund um das Sielwalleck kam es nach Spielende zu verschiedenen 'Laufspielen', um den Einsatzkräften zu entkommen. Hierbei kam es zu Flaschen- und Steinwürfen, was aber jeweils nach kurzer Zeit unterbunden werden konnte. Es erfolgten Personalienfeststellungen und Platzverweise. Unter anderem hatten sich sowohl bei den Hooligans als auch bei den Ultras Personen die Hände mit Tapeband umwickelt. Weiter wurden Sturmhauben und sogenannte Quarzhandschuhe sichergestellt.

Dazu Polizeipräsident Lutz Müller: "Mir ist es wichtig, dass wir konsequent gegen Gewalt- und Straftäter vorgehen. Diese Straftaten ahnden und beweiskräftig der Staatsanwaltschaft übergeben. Damit das Ziel für alle friedlichen Fußballinteressierten, in Ruhe einen gesicherten Stadionbesuch genießen zu können, gewahrt bleibt."

Polizisten der Reiterstaffel Hannover fanden während des Einsatzes einen bewusstlosen Verletzten auf. Es stellte sich heraus, dass es unabhängig vom Fußballspiel zu einer Schlägerei zwischen zwei Flüchtlingen aus Afghanistan kam. Eine Beamtin, die der dortigen Landessprache Darsi mächtig ist, konnte so den Sachverhalt klären. Zusätzlich war in der Reiterstaffel noch ein Rettungsassistent, der die Erstversorgung des Verletzten übernahm. Der Afghane kam in eine Bremer Klinik.

Ein Polizist, er sich privat das Fußballspiel angeschaut hatte, wurde auf dem Nachhauseweg auf eine Auseinandersetzung zwischen zwei Betrunkenen und einem Kurierfahrer aufmerksam. Er gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und wurde sofort durch die zwei Täter massiv attackiert. Er erhielt mehrere Faustschläge an den Kopf und wurde sogar gebissen. Dennoch gelang es ihm, einen der Täter festzuhalten und bis zum Eintreffen weiterer Streifenwagen festzuhalten. Währenddessen wurde ihm durch den anderen Beschuldigten mehrfach gegen den Kopf getreten. Einige Zeugen bewiesen Zivilcourage und kamen dem Polizisten zu Hilfe, so dass beide Täter festgenommen werden konnten. Sie waren beide erheblich alkoholisiert und mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Beamte verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Heute Vormittag (3. Mai 2015) wurde er wieder entlassen.

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