Polizei Bremen

POL-HB: Nr.: 0144 --Falsche BKA-Beamte legen Rentnerin rein--

Bremen (ots) -

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Ort: 	Bremen-Hemelingen, Passenstraße
Zeit: 	06.03.2014, 16.00 Uhr 

Gestern Nachmittag brachten Betrüger eine 74 Jahre alte Rentnerin um ihr Erspartes. Die Männer gaben sich als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes aus und brachten die Bremerin unter einem Vorwand dazu, ihr Geld auszuhändigen. Die Polizei warnt vor weiterem Auftreten.

Die 74-Jährige wurde von der Betrügerbande durch viele Kontaktaufnahmen regelrecht unter Druck gesetzt und verunsichert. Bereits vor einer Woche erhielt sie einen Anruf von einem "Lotterie-Mitarbeiter". Er sagte ihr, dass es angeblich Ärger um ein Gewinnspiel gäbe, an dem die Rentnerin teilgenommen hätte. Sie könnte sich aber "freikaufen". Wenige Tage später rief ein Komplize an, gab sich als BKA-Beamter aus und sagte der Bremerin, dass sie ihr Geld vom Bankkonto abheben muss, da dieses dort nicht sicher sei. Nachdem die Gutgläubige gestern der Aufforderung nachkam, rief ein Betrüger erneut an. Nun wurde ihr mitgeteilt, dass das Geld bei ihr zu Hause auch nicht mehr sicher sei und sie sollte es nun einem BKA-Kollegen übergeben. Gegen 16 Uhr händigte die 74 Jahre alte Frau einem weiteren Akteur vor einem Grundstück in der Passenstraße den Betrag aus. Ohne ein Wort zu verlieren verschwand der Fremde mit der Beute. Er wurde wie folgt beschrieben: Circa 30-40 Jahre alt, dunkle Haare, bekleidet mit blauer Hose und Jacke. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter (0421) 362-3888 entgegen.

Wichtiger Hinweis: Die Polizei oder das BKA rufen Sie nie zu Hause an und fordern Sie auf, Bargeld abzuheben.

Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie Nachbarn oder Verwandte hinzu.

Trickbetrüger versuchen über die Eintragungen in öffentlichen Telefonbüchern an ältere Menschen als vermeintlich leichte Opfer zu gelangen. Wer sich in ein Telefonbuch eintragen lässt, muss damit rechnen, dass diese Informationsquelle von Tätern genutzt wird. Über den alterstypischen Vornamen werden potentielle Opfer herausgefiltert und angerufen. Zum eigenen Schutz raten wir Seniorinnen und Senioren, den Eintrag abändern zu lassen (z. B. nur Anfangsbuchstaben des Vornamens verwenden).

Mehr Hilfe gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, oder unter www.polizei.bremen.de.

ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
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