Polizei Bremen

POL-HB: Nr.: 0133 -Räuber auf Fahrrad aktiv-

Bremen (ots) -

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Ort: 	Bremen-Innenstadt, Tiefer
Zeit: 	02.03.14, 17.10 Uhr 

Gestern Nachmittag wurde einer 22 Jahre alten Frau in der Bremer Innenstadt ihre Geldbörse aus der Hand heraus geraubt. Der Täter entkam unerkannt auf einem Fahrrad.

Gegen 17.10 Uhr ging die 22-Jährige mit einer Bekannten auf dem Gehweg der Straße Tiefer in Richtung Stadtmitte. Plötzlich fuhr ein Radfahrer an ihr vorbei und entriss der jungen Frau die Geldbörse, die sie fest in ihrer Hand gehalten hatte. Die 22-Jährige rannte, laut um Hilfe rufend, hinter dem Räuber her. Sie stoppte während der Verfolgung sogar ein Auto, in dem sich zufälligerweise eine Polizistin befand. Gemeinsam verfolgten die Frauen den Mann noch über die Wilhelm-Kaisen-Brücke. Dann aber verloren sie den Täter aus den Augen. Weitere Passanten, die durch das laute Rufen der Frau aufmerksam geworden waren, blieben dem Räuber bis zum Teerhof auf den Fersen. Dort entledigte sich der Tatverdächtige seines Fahrrades und entkam zu Fuß über die Brücke in die Neustadt.

Der Dieb des Portemonees wurde den Einsatzkräften wie folgt beschrieben: Männlich, schlank, 170-180 cm groß, vermutlich 17 - 20 Jahre alt, dunkle Haare, sehr ungepflegtes Erscheinungsbild. Bekleidet war der Dieb zum Tatzeitpunkt mit einer beigefarbenen Jacke, dunkler Hose und einer beigefarbenen Mütze. Hinweise zur der gesuchten Person nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Ruf-Nummer (0421) 362-3888 entgegen.

Zusatzinformation: Der am 21. Februar 2014 ermittelte 27-jährige Tatverdächtige (siehe hierzu PM Nr.: 0116) kommt für den vorliegenden Fall nicht als Täter in Frage. Er sitzt seit letzter Woche in Haft, nachdem er in Bremerhaven erneut straffällig geworden war.

Die Polizei Bremen rät dazu, Wertgegenstände wie ein Smartphone oder das Portmonee nicht auf offener Straße zu zeigen. Sie sollten nach Möglichkeit verdeckt eng am Körper getragen werden. Die Benutzung eines Mobiltelefons lenkt zudem von der Umgebung ab und schränkt die eigene Wahrnehmung hinsichtlich möglicher Gefahren ein.

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