Polizei Bremen

POL-HB: Nr.: 0019 --Zeugensuche nach Automatensprengungen--

Bremen (ots) -

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Ort: 	Bremen-Burglesum, Marßel
Zeit: 	09.01.2013, 21.30 Uhr 

In den vergangenen Wochen wurden in Bremen-Nord zehn Zigarettenautomaten gesprengt. Gestern Abend stellte die Polizei nach einer weiteren Tat zwei 19 und 20 Jahre alte Tatverdächtige. Die Tabakwarenfirma lobt eine Belohnung aus.

Gegen 21.30 Uhr hörte ein 57 Jahre alter Anwohner einen lauten Knall auf der Straße. Er beobachtete drei junge Männer, die vor einem Zigarettenautomaten in der Straße Marßel standen. Nach erfolgreicher Sprengung sammelten sie ihre Beute ein und flüchteten in einen Stichweg. Der 57-Jährige verständigte sofort die Polizei und beschrieb die Personen. Die Einsatzkräfte fahndeten nach den Tätern und entdeckten vor einem Lokal am Helsingborger Platz zwei Männer, auf die die Beschreibung zutraf. Das Duo versuchte sich der Kontrolle zu entziehen, ging schnell in die Gaststätte, wurde aber gestellt. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Ermittler einige Zigarettenschachteln. Die Tatverdächtigen, 19 und 20 Jahre alt, wurden mit zur Wache genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Sie bestritten die Tat.

Seit dem 29. Dezember sprengten unbekannte Täter in Lesum und in Vegesack insgesamt zehn Zigarettenautomaten. Sie richteten dabei einen Schaden von über 40 000 Euro an und erbeuteten Bargeld und Tabakwaren. Die Taten wurden überwiegend mit so genannten Polenböllern durchgeführt. Die Polizei warnt ausdrücklich vor der Verwendung der gefährlichen Böller. Die Sprengkraft der Inhaltsstoffe ist so groß, dass sie in Deutschland keine Zulassung haben. Erst in der Silvesternacht ist im Bremer Umland ein 36 Jahre alter Mann bei einem zu früh explodierten Polenböller ums Leben gekommen.

Die Polizei ermittelt jetzt, ob die Tatverdächtigen, beide schon durch Gewaltdelikte bekannt, für diese Tat und für weitere Sprengungen in Frage kommen. Wer Hinweise zu den Automatenexplosionen in Bremen-Nord geben kann, wendet sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888. Für Hinweise die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des/der Täter führen, hat die Tabakwarenfirma eine Belohnung von 1000 Euro ausgelobt.

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