Polizei Hagen

POL-HA: MOBILE TÄTER IM VISIER - Polizei Hagen kooperierte mit den Behörden im Regierungsbezirk Arnsberg

Hagen (ots) - Auch die Polizei Hagen kooperierte heute (22.01.2014) unter der Federführung der Polizei Dortmund zusammen mit den weiteren zehn Behörden im Regierungsbezirk Arnsberg und machte Druck auf Einbrecher und Buntmetalldiebe.

In den frühen Morgenstunden beginnend warfen die Beamten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Wuppertal zunächst ein Auge auf verdächtige Fahrzeuge und Personen, die auf den Autobahnen 45 und 1 unterwegs waren. An den Rastplätzen Brunsbecke und Lennhof zogen sie zu Kontrollen insgesamt 57 Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr, vorwiegend Kastenlieferwagen, wie sie erfahrungsgemäß von Buntmetalldieben angemietet und zum Transport ihrer meist nächtlichen Beute benutzt werden. Dabei wurden insgesamt 80 Personen überprüft. Verdächtige Ladung wurde nicht vorgefunden.

Ab dem Mittag galt das Augenmerk der Beamten mehr den reisenden Wohnungseinbrechern, die erfahrungsgemäß während der Tageszeit in die Städte einfliegen, ausströmen um die Taten zu verüben und sehr schnell über die Autobahn wieder verschwunden sind in die nächste Stadt. Daher wurden insgesamt sechs Kontrollpunkte an den Zu- und Abfahrten der Bundesautobahnen und an den Ausfallstraßen im Stadtgebiet besetzt. Dabei wurden 238 Fahrzeuge und 288 Personen kontrolliert.

Auch wenn die Polizei Hagen dabei keine Festnahme auf frischer Tat verzeichnen konnte, so zeigte sich der Einsatzleiter, Kriminalrat Michael Bauermann, auch mit dem erneuten Großeinsatz gegen mobile Täter sehr zufrieden:"Die Erkenntnisse, die wir aus den Einsätzen auch über die Behördengrenzen hinaus gewinnen, bringen uns in unseren Ermittlungen weiter und ziehen das Netz um die reisenden Tätergruppen immer enger."

Nebenbei wurden in dem Einsatz noch zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittel Gesetz aufgedeckt. Die beiden 18 und 48 Jahre alten Männer, die Fahrzeuge unter Einfluss von Betäubungsmitteln fuhren, mussten ihre Wagen stehenlassen und sich einer Blutprobe unterziehen. Entsprechende Strafverfahren folgen.

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