Polizei Hagen

POL-HA: "Riegel vor!" - Erneuter Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls

Hagen (ots) - Erneut fand am Donnerstag (19.12.2013) ein Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls in Hagen statt. Unterstützt wurden die Beamten aller Dienststellen des Präsidiums von Kräften der Bereitschaftspolizei aus Bochum, insgesamt waren über 70 Beamte im Einsatz.

Gerade in der dunklen Jahreszeit haben die Ganoven Hochkonjunktur. Mit einem Einbruch in die Wohnung oder das Haus findet bei den Opfern ein erheblicher Eingriff in die Privatsphäre statt, selbst wenn es bisweilen nur einen geringen materiellen Schaden gekommen ist.

Mit den Aktionen im Rahmen der landesweiten "Riegel vor!" - Kampagne geht die Polizei gegen die steigende Zahl der sogenannten Tageswohnungseinbrüche vor, bei denen die Täter im Schutz der früh einsetzenden Dunkelheit die Abwesenheit der Bewohner für einen schnellen Einbruch nutzen. Dabei machen es auf Kipp stehende Fenster oder unzureichend gesicherte Wohnungs- oder Terrassentüren den oftmals reisenden Tätergruppierungen unnötig leicht.

Um gegen die überörtlichen Banden vorzugehen, führten Polizeibeamte an Ein- und Ausfallstraßen Verkehrskontrollen durch, um mit sicherem Blick für ihre Kunden ein besonderes Augenmerk auf potenzielle Straftäter, ihre Fahrzeuge und den Inhalt ihrer Kofferräume zu werfen.

Insgesamt wurden an 21 wechselnden Kontrollstellen 300 Fahrzeuge und 407 Personen überprüft, etliche Flyer mit dem Hinweis auf die schlecht gesicherte Wohnung flatterten in geöffnete Fenster. Polizeiführer Michael Bauermann zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Die von den Kollegen erhobenen Daten werden zusammengefasst und erst dann kann ein Bewegungsbild der mobilen Täter erstellt werden."

Im Kampf gegen die Einbrecher können Polizei und Bürger nur gemeinsam erfolgreich sein. Daher der Appell von Kriminalrat Bauermann:

   -	Sichern Sie Ihre Wohnung / Ihr Haus! Wir geben  Ihnen kostenlose
Tipps dazu! -	Seien Sie ein aufmerksamer Nachbar! -	Rufen Sie im 
Verdachtsfall die 110! Wir kommen immer! 

Rückfragen bitte an:

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Ulrich Hanki
Telefon: 02331/986 15 11
Fax: 02331/986 15 19
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