Polizei Hagen

POL-HA: "Verstehen und verstanden werden"

Hagen (ots) - Das Polizeipräsidium Hagen gibt am Donnerstag (12.12.2013) gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Stadt Hagen, der AWO Hagen-Märkischer Kreis, den Integrationsagenturen Nordrhein-Westfalen und der Polizeiseelsorge des Landes Nordrhein-Westfalen den Startschuss zu einer behördlichen Veranstaltungsreihe zur Steigerung von interkultureller Kompetenz gegenüber Menschen mit türkischem Migrationshintergrund.

In einer multikulturellen Gesellschaft ist es für Polizei und öffentliche Verwaltung unabdingbar, die interkulturelle Kompetenz ihrer Belegschaft zu fördern. Dies gilt in Hagen insbesondere für das Verstehen der türkeistämmigen Bewohner, die in dieser Stadt die größte Bevölkerungsgruppe mit Zuwanderungsgeschichte darstellen.

Polizeipräsident Frank Richter und Polizeidirektor Dr. Bernd Liedtke, der Initiator des Projektes, freuen sich daher, zur Auftaktveranstaltung im Osthaus Museum in Hagen auch den Minister für Arbeit, Soziales und Integration, Herrn Guntram Schneider, den Inspekteur der Polizei, Herrn Dieter Wehe, und den Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Herrn Jörg Dehm, begrüßen zu können.

Bei "Verstehen und verstanden werden" handelt sich um ein landesweit einzigartiges Projekt im Kontext der Steigerung von interkultureller Kompetenz. Dieses Projekt findet in Kooperation mit der Stadt Hagen statt und ist ein freiwilliges Angebot für alle Polizeibediensteten des Polizeipräsidiums Hagen und die Bediensteten bestimmter städtischer Ämter. Dazu gehören die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der hiesigen Feuerwehr, des Ordnungs- und Bauordnungsamtes sowie der Gesundheitsbehörde. Sie alle haben im Rahmen ihres vielfältigen Vollzugsauftrages in dieser Stadt jeden Tag mit Menschen zu tun, die einen Migrationshintergrund haben.

"Genau hier setzt unsere siebenteilige Veranstaltungsreihe an, in denen die unterschiedlichsten Referenten interessante Themen vorstellen werden. Wert legen wir dabei auf einen hohen Praxisanteil, um den Kollegen und Kolleginnen hilfreiches "Rucksackwissen" für den Alltag mitzugeben", erklärt Polizeipräsident Frank Richter das Projekt.

Nicht selten führen Unterschiede in Kultur, Religion und Sprache zu Missverständnissen und Unsicherheiten. Aus diesem Grund ist die Fortführung des interkulturellen Dialogs ein bedeutender Baustein für den weiteren Zusammenhalt der Gesellschaft in unserer Stadt. Letztlich ist die Steigerung von sozialer Kompetenz die interkulturelle Kompetenz und daran wollen wir mit "Verstehen und verstanden werden" weiter arbeiten.

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Tino Schäfer
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