Polizei Hagen

POL-HA: Strahlende Gesichter! Freude bei der Polizei über die "Neuen"

Hagen (ots) - In strahlende Gesichter blickte der Fotograf, hatte aber Mühe, alle aufs Foto zu bannen. Am 02. September platzte das Polizeipräsidium auf der Hoheleye für einen Tag regelrecht aus den Nähten, denn es kamen die "Neuen": 151 an der Zahl! Doch nicht alle gehen gleich auf die Straße. Nur die 23 zum Polizeipräsidium Hagen versetzten Kolleginnen und Kollegen werden ab sofort die Direktion Gefahrenabwehr / Einsatz auf den Polizeiwachen und die Direktion Kriminalität unterstützen. Für die restlichen 128 jungen Männer und Frauen fiel am Montag der Startschuss für ihre Polizeiausbildung, d. h. den Bachelor Studiengang. Da die Polizei Hagen als Ausbildungsbehörde ihr Personal seit drei Jahren in einem Assessment-Center selbst auswählt, kommen die meisten der angehenden Polizeikommissare und Polizeikommissarinnen auch aus Hagen und den angrenzenden Kooperationsbehörden: Bochum, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis sowie den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. Polizeipräsident Frank Richter freut sich besonders, dass auch in diesem Jahr wieder einige von ihnen einen Migrationshintergrund haben. Sie werden später im Berufsalltag einen Großteil zur Völkerverständigung und Integration beitragen können. Für alle 128 stehen ab heute Theorie, Training und Praxis im Wechsel an. D.h. das theoretische Rüstzeug für ihren Beruf erhalten sie in der Fachhochschule Hagen, die Trainingsabschnitte für Realsituationen durchlaufen sie im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) in Selm und erste berufliche Erfahrungen machen sie während der Praktika im Polizeipräsidium Hagen und in den Kooperationsbehörden. Einige von ihnen werden nach erfolgreichem Studium in Hagen bleiben können und dann im September 2016 als frischgebackene Polizeikommissare und Polizeikommissarinnen wieder zu den "Neuen" zählen. Doch bis dahin liegen noch drei spannende Jahre vor den Studierenden, für die Frank Richter ihnen viel Erfolg und auch Spaß wünscht.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dem Behördenleiter dennoch, da auch das Polizeipräsidium Hagen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des jährlichen Versetzungsverfahrens abgeben musste.

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