Kreispolizeibehörde Borken

POL-BOR: Gescher - 247 Radfahrer wurden kontrolliert

Gescher (ots) - (fr) Wie angekündigt, überprüften Polizeibeamte vom 05. bis zum 09.11.14 verstärkt Radfahrer in Gescher. Insgesamt kontrollierten die Beamten 247 Radfahrer und stellten dabei zahlreiche Verstöße fest. In 48 Fällen wurden die Verstöße mit Verwarnungsgeldern geahndet. Siebenmal hatten Kinder gegen die Verkehrsregeln verstoßen. Die Eltern wurden darüber schriftlich informiert - in der Hoffnung, dass diese im Sinne der Sicherheit ihrer Kinder im Straßenverkehr auf ihre Schützlinge einwirken.

34 Verkehrssünder waren ohne Licht unterwegs und 19 hatten die falsche Straßenseite benutzt und sich dadurch unnötig in Gefahr gebracht.

Die Polizei wird auch weiterhin den Radverkehr intensiv kontrollieren und bei Verstößen konsequent einschreiten. Die zugrunde liegenden Unfallzahlen wurden in der Ankündigung der Kontrollen bereits dargestellt.

Nachfolgend wird die Pressemitteilung vom 04.11.14 angehängt.

Gescher - Ankündigung von Radfahrerkontrollen 04.11.2014 | 15:43 Uhr Gescher - (mh) Vom 05. bis zum 09. November wird die Polizei in Gescher schwerpunktmäßig die Radfahrerinnen und Radfahrer kontrollieren. Im Jahr 2014 wurden in dieser Stadt bis Ende September insgesamt 25 Radfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt, sechs davon schwer. Im gleichen Zeitraum wurden 2013 "nur" 13 Radler verletzt, fünf davon schwer. Radfahrer bringen sich oft selbst in Gefahr, wenn sie zum Beispiel den Radweg auf der falschen Straßenseite benutzen. Gerade an Einmündungen, Kreuzungen oder Ausfahrten ist dies riskant, weil insbesondere rechts einbiegende Autofahrer ihre Aufmerksamkeit überwiegend nach links richten, da sie nur von dort bevorrechtigten Verkehr erwarten. Der dann von rechts auf der falschen Straßenseite herannahende Radfahrer wird in solchen Situationen leicht übersehen. Es nützt dem Radler bei einem Unfall angesichts möglicher Verletzungen wenig, wenn er sagen kann "Aber ich hatte doch grundsätzlich Vorfahrt." Neben dem Befahren der falschen Straßenseite wird die Polizei auch bei anderen Verstößen einschreiten, z.B. wenn Radfahrer Bereiche befahren, die nur für Fußgänger zulässig sind, wenn die Räder Mängel aufweisen, in der Dunkelheit das Licht nicht eingeschaltet wurde, das "Rotlicht" missachtet oder der Zebrastreifen zum Überqueren der Fahrbahn befahren und damit anderen Fahrzeugführern der Vorrang genommen wurde. Zur Unterstützung der Schwerpunktaktion wurden "Denkzettel" mit den Unfallzahlen des aktuellen Jahres erstellt, mit denen auf die besondere Unfallentwicklung aufmerksam gemacht werden soll. Diese "Denkzettel" werden bei den Kontrollen den betroffenen Radfahrer mit auf den Weg gegeben. Die Polizei wird es bei ihrer Aktion jedoch nicht bei dem erhöhten Zeigefinger belassen, sondern die Verstöße konsequent ahnden.

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