Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

LKA-SH: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck, des Zollfahndungsamtes Hamburg und des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein

    Kiel (ots) - Grosseinsatz gegen Zigarettenhändler in Norddeutschland

    Durchsuchungen wegen Verdachts der gewerbsmäßigen Steuerhehlerei durch Handel mit unversteuerten Zigaretten

    Heute wurden in verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen Durchsuchungsmaßnahmen gegen Personen durchgeführt die im Verdacht stehen, in Russland produzierte, unversteuerte Zigaretten nach Nord-deutschland eingeführt und verkauft zu haben.

    Die überwiegend mit Fahrzeugen eingeschmuggelten Zigaretten wurden zunächst in gro-ßen Mengen an Zwischenhändler abgegeben, die diese wiederum an Kleinhändler und Endverbraucher weiterveräußerten. Die Vorgehensweise der Täter lässt auf eine ban-denmäßige Struktur schließen. Die Personen stehen im Verdacht, in einem Zeitraum von einem halben Jahr mehrere tausend Stangen Zigaretten eingeschmuggelt und weiterverkauft zu haben. Der Schaden an entgangener Tabaksteuer beläuft sich auf über eine Million Euro.

    Insgesamt wurden 43 Objekte durchsucht. Dabei wurden 290.000 Zigaretten, EUR 75.000.- und USD 4.000.-  beschlagnahmt.

    Den Durchsuchungen gingen langwierige gemeinsame Ermittlungen des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein und des Zollfahndungsamtes Hamburg voraus.

    Für Nachfragen zu den Durchsuchungsmaßnahmen wenden Sie sich bitte an die Pres-sestelle des LKA. Zu generellen Fragen über Zigarettenschmuggel steht Ihnen die Pressestelle des Zoll-fahndungsamtes Hamburg, 040  67571710, zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Pressestelle
Uwe Keller
Telefon: 0431-160 4050
Fax: 0431-160 4114
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

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